Archive for Juni, 2016

Jugend Kart Slalom Saison 2016 unter erschwerten Wetterbedingungen. BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner sehr gefragt. Steigende Nachfrage nach Felgenservice.

Mittwoch, Juni 15th, 2016

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Die Jugend Kart Slalom (JKS) Saison 2016 geht in die endscheidende Phase der Qualifikation zu den Endläufen der Regionalmeisterschaften, dem ADAC Bundesendlauf und der Deutschen Meisterschaft. Ständig wechselnde Wetterbedingungen erschweren den Veranstaltern von Schleswig Holstein bis Südbayern von Westfalen bis Brandenburg die Durchführung der Qualli Veranstaltungen. Die bisherige Saison ist gekennzeichnet von sehr vielen Regenveranstaltungen, die teilweise von schweren Gewittern und Unwettern unterbrochen worden sind. Sehr gefragt sind daher die BEBA Slalom Runner als der Slick Reifen im Jugend Kart Slalom Sport und sein kongenialer Partner für die schlechten Witterungsverhältnisse, die niemand so wirklich voraus ahnen kann, der BEBA Intermediate Runner. So manches Mal mussten dem aktuellen Wetterbericht oder der Wetter app folgend, noch ganz schnell Intermediate Runner oder dann auch die klassischen Regenreifen BEBA Wet Runner am Veranstaltungstag direkt angeliefert werden. Der neue Service von BEBA die Reifen auch auf neue Felgen aufzuziehen und praktisch einsatzbereit zu liefern, erfreut sich immer größerer Beliebtheit.  Die Veranstalter der großen Finals 2016 fiebern jetzt schon den Endläufen entgegen. In Pößneck wo die Deutsche Meisterschaft ausgefahren wird, laufen die Vorbereitungen genau so auf Hochtouren wie beim ADAC Niedersachsen-Sachsen Anhalt der Ausrichter des ADAC Bundesendlaufes ist, der in diesem Jahr in Hannover auf dem dortigen Messegelände ausgetragen wird. Für die Fahrerinnen und Fahrer sowie ihre Betreuer, Trainer, die Eltern und Großeltern beginnt jetzt die heiße Phase der Qualifikation. Das Mitfiebern, die Anspannung und alles was zu diesen fastzinierenden Jugendsport dazugehört ist plötzlich wieder da, die Winterpause ist Vergangenheit, die Finals das große Ziel…Jugend Kart Slalom Herz was willst du mehr…

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Wetterkapriolen lassen Leon Martin Schmitt’s Traum vom Doppelsieg platzen. Rennabbruch und Reifenpoker lassen auch Jannik Remmert jubeln.

Sonntag, Juni 12th, 2016

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Das gibt es ja gar nicht ….. alle rieben sich die Augen … Leon Martin Schmitt (MC Eisennach) feiert in Oppenrod auf dem Stefan Bellof Motodrom einen fantastischen Laufsieg. Auch im zweiten Lauf lag er nach 4 Runden wieder auf dem ersten Platz, alles schien klar für den dritten Doppelsieger der Saison des Kart Youngster Cups. Doch Leons Traum es Conner Karnik und Dean Moussenbrock gleich tun zu können und einen Doppelsieg zu feiern, zerplatzte wie eine Seifenblase. Scheinbar hatte der Wettergott etwas dagegen, als er seine Schleusen über Leon und das ganze Feld ergoss. Rennunterbrechung. Reifenpoker, Neustart und plötzlich geht nichts mehr. Die verbleibenden 7 Runden ein ganz anderes Bild auf der Rennstrecke in Oppenrod. Nun musste der Rechenschieber her halten um den 2 ten Laufsieger zu ermitteln. Jannik Remmert vom Fuldaer AC hatte plötzlich die Nase vorn gefolgt von Nils Hörber (MSC Wolfhagen) und Dean Mussenbrock. Auch Conner Karnik (AMSC Allendorf/Eder) und Benedikt Korov (MSC Mühlheim), im ersten Lauf noch auf dem Treppchen, mussten dem Wettergott ihren Tribut zollen. Der Rechenschieber zeigte am Ende für die beiden „nur Platz 7 und den undankbaren Platz 4“ an. Seinen imaginären Heimvorteil konnte Ben Großkopf vom KV Oppenrod an diesem Tag nicht nutzen, zu stark war die Konkurenz. Welch eine Dramatik lag über dem Motodrom in Oppenrod. Ganz anders in der Klasse 1, diese dominiert weiterhin Ennio Leib vom AC Wetzlar. Aktuell läuft es in der Gesamtwertung auf einen Vierkampf hinaus. Karnik vor Schmitt, Mussenbrock und Remmert so der aktuelle Gesamtstand ohne Streichergebnisse eingerechnet zu haben. Alle vier gehen dicht beisammen in die zweite Saisonhälfte. Hochspannung garantiert. Besser kann es trotz der Wertung die am „grünen Tisch“ erfolgen musste, nicht laufen für das Orga Team des ADAC Hessen/Thüringen um Oliver Brauer.

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BEBA Cup: KSR by Schnitzelalm in Hahn/Hunsrück ganz vorn

Sonntag, Juni 12th, 2016

13315586_612837385539352_5200270385281243265_nWenn ein Vater mit 3 Söhnen in der GTC auftaucht, dann kann es sich nur um das Kollektiv Seidel handeln. Manchmal wirkt die Familienbande nicht ganz auf der Höhe.
Da wir mal ein Rad verloren, das Gewicht oder der Transponder vergessen. Alles normal, schließlich sind im BEBA-Cup hauptsächlich Rookies vertreten und denen passiert so etwas mal eben in der Hektik des Renngeschehens. In Hahn aber (nachdem man im Qualifying ohne Gewicht unterwegs war) spulten die Familie aus Illerrieden ein nahezu perfektes Rennen ab. Sieg mit 3 Runden Vorsprung und das ganze ziemlich weit vorne im Gesamtklassement. Dabei sind die Gegner beileibe keine Nasenbohrer.

13335707_612835758872848_7680174919435093987_nAuf P2 in Hahn das CARTteam.de, immerhin in ihrer 2.GTC Saison oder die Youngster der Scuderia Nove Rosso, die sich auf die Erfahrung ihres Nr.1 Teams und amtierenden GTC Meister verlassen können.
Nein, da hat (ohne Wenn und Aber) das Kollektiv Seidel einen Super-Job abgeliefert.
Die Jungs vom CARTteam, zum ersten Male mit zwei Mannschaften am Start, brachten beide Teams, die #98 als auch die #99, in die Top-5! Außerdem übernahm man mit der #98, nach nunmehr zwei zweiten Plätzen, souverän die Tabellenführung.

13350459_1048359475258860_5880832178463094606_oDer Auftaktsieger, die #36 des MSC O, hatte einen Radverlust im Rennen zu beklagen womit man sich auf dem 9.Rang wiederfand. Den dritten Rang sicherten sich die Scuderia Junioren, die damit das schwächere Ergebnis aus Oppenrod abgehackt haben. Shark Endurance Racing II mausern sich langsam und liefern mit P4 erneut ein Top Resultat im Cup ab. Der 2.Meisterschaftsrang ist erstmal erobert.

13335766_612835968872827_5666435190690698845_nDen 5.Platz sicherte sich die #99 vom CARTteam.de und hielten damit Talentfrei Racing äußerst knapp in Schach. Die Top-Ten beschließen dann die #20 Motorsportanlage.de by KSF Bosch vor WDW Racing (#15) dem MSC O Junior Racer (36) und Sensory Minds GP.

 

 

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Hausexperten.de mit Tagessieg in der Trophy

Sonntag, Juni 12th, 2016

13327531_612848675538223_7175043577971166263_nDarauf hätte wohl niemand gewettet. Die Hausexperten.de gewinnen die ADAC Trophy in Hahn und beenden damit eine lange Durststrecke. Der letzte Sieg in der Trophy liegt etwas zurück. 2014 gewannen die Wiesbadener das 3h Rennen von Cheb und nun Sieg Nr.2 in Hahn und das war keineswegs glücklich.

 

 

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Vielmehr bewiesen die Hausexperten und das in Hahn Zweitplatzierte Team der Motorsportanlage.de das man mehr als Speed benötigt um in der GTC erfolgreich zu sein.

13344550_612841102205647_141973220935333507_nIn Ihrer Klasse fehlten den beiden 9 Zehntel auf die Bestzeit der MSC O Slalom Racer und in diesem Ranking waren sage und schreibe 8 der 14 Trophy Teams schneller unterwegs als die Hausexperten.

Umso bemerkenswerter das die #8 als auch die #46 sich damit locker in den Top-10 des Gesamtklassements 13403890_1048360398592101_8928642817633415955_oaufhielten. Der Sieg der Hausexperten wackelte nur einmal, als man zum Ende des Rennens eine Stop&Go wegen Rammens einfing.  Hinter der Motorsportanlage lief das schnellste Team des Rennens (im Gesamtklassement!) die MSC O Slalom Racer als Dritter ins Ziel. Ein verlorenes Vorderrad vermasselte hier alle Siegchancen. Auch nicht 13340344_1048362521925222_6893219746227025552_oungeschoren (2 x Zeitstrafe) lief die #50 Hausexperten.de III als Vierter ins Ziel vor Tage des Donners by FireEX. Damit konnten die Sachsen auch in ihrem 2. GTC Rennen ein Podiumsplatz erobern.

B&W Racing by Messebau verpasste dieses nur knapp und hatte im Ziel 1 Runde Vorsprung auf die 13321844_612835848872839_2092410558972207168_nsiebtplatzierten von NFO MS by Ghost Busters. Die Schnitzelalm Youngster, Hausexperten.de II und Curto Racing vervollständigen die Top-10 der ADAC Trophy.

 

BPR Racing feiert Gesamtsieg in Hahn/Hunsrück

Sonntag, Juni 12th, 2016

Man kann einfach nur ins Schwärmen geraten bei den diesjährigen GTC Rennen. Mehr als ein Dutzend Sieganwärter, knallvolles Starterfeld (48 Teams) Ultra spannende Rennverläufe, Wetter-kapriolen und natürlich die üblichen Glücksmomente und Dramen die die großen Langstreckenschlachten eben ausmachen. All das gab es auch beim 2.GTC Lauf der Saison, den 9h von Hahn.

13321915_612841222205635_3213647493890742989_nUnd dann noch so eine Startphase! Zwei Mädels bestimmten das Tempo in der ersten Rennstunde. Eine Augenweide wie Mareike Macherey (BPR-Racing) und Charlotte Wilking (H&R Pergande Racing) nicht nur das Feld anführten, sondern auch versuchten „gemeinsame Sache“ zu machen um sich von den Verfolgern abzusetzen. Bei der Leistungsdichte allerdings eine fast unmögliche Aufgabe.

Nach der 1.Stunde sah man dann die Top-10 innerhalb von 6 Sekunden! Weitere 15 Teams hielten sich noch in der Runde des Führenden.  Mit Startschwierigkeiten die Jungs von Messebau Racing Team. Aus der Boxengasse dem Feld hinterhergeeilt, kämpfte man vergeblich Anschluss zu halten. Wo war deren Speed hin? Im letzten Jahr noch 2 Zehntel vor dem Rest der Welt, in diesem Jahr 9 Zehntel Rückstand. Ein Motorschaden nach 7 Stunden beendete dann die frustrierende Vorstellung der Sinsheimer. Überraschend dagegen die Fahrt des Tabellenführers Honda Spirit. Trotz 10Kg Zuladung hielten sie immer Kontakt zur Spitzengruppe. Glück hatten die Hessen (wie 4 weitere Teams) gleich 13346940_612836898872734_7895415013367586343_nnach dem ersten Boxenstopp. Durch eine wahre Fehlerkette wurde anstatt einer Stop&Go, bei der man 1 Runde verliert, nur eine 10 Sekunden Strafe für eine Fahrtzeitüberschreitung verhängt. Der „Aufruhr“ der Konkurrenten legte sich aber bald, auch Sportwarte sind Menschen die Fehler machen. Honda Spirit nahm dieses Geschenk erstmal an, galt lange (trotz 10Kg) als Siegkandidat bis eine erneute Fahrtzeitüberschreitung die Hessen endgültig aus dem Kreis der Sieganwärter eliminierte.

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Nach 4 Rennstunden hielt H&R Pergande die Spitze vor Oberheiden Motorsport, ATW Racing dem WGKC aus Stuttgart (von der Pole gestartet) und dem CARTteam.de. Es folgten BPR Racing, die Hausexperten, Cool Runnings und die Hausexperten.de III Alle mit besten Chancen auf den Sieg, wobei H&R, Oberheiden Motorsport und der WGKC eindeutig die Pace vorgaben. Alle anderen versuchten einfach nur dran zu bleiben. Für eine echte Attacke fehlten den Verfolgern 1-2 Zehntel bei der Rundenzeit.

Kein Drama, selbst mit 3-5 Zehntel Rückstand pro Runde ist längst nichts verloren. Alle versuchten in der Runde des Führenden zu bleiben um dann die Gegner bei der Boxenstrategie auszutricksen. Die auf Regen hofften (wie ATW Racing) wurden bald erhört. Während rund um Hahn die schwersten Gewitter für Land unter sorgten, blieb man auf der Rennstrecke bisher verschont. Doch nach 5 Stunden öffneten sich auch hier die Schleusen. Trotzdem wurde gepokert und viele blieben auf Slicks. Darunter auch BPR Racing aus Osterburken. Zunächst sah es danach aus das die Slicks-Fraktion mal so richtig ins Klo gegriffen hätte.  Als aber die Blitze in der Nähe einschlugen, musste das Renngeschehen unterbrochen werden. Nach 45 Minuten ging es dann weiter. Ein Blick in den Himmel zeigte schnell, dass die Teams mit den Regenreifen einfach nur Pech hatten. Überall blauer Himmel. Es war nur eine Frage der Zeit bis man mit Slicks besser bedient war. Dazu kamen etliche Pace-Kart Phasen die ein aufholen unmöglich machten. Fast alle nutzen dann auch eine dieser Phasen um wieder die Slicks aufzuziehen.

Dies brachte nun BPR Racing komfortabel an die Spitze. Nutznießer waren auch die Hausexperten (P4) und die Motorsportanlage (P6) Noch aber waren 90 Minuten zu fahren. Bei ATW Racing war der Tank zu früh leer. Man versuchte sich bis zur letzten Stunde durchzuhangeln um dann ins Ziel zu fahren. So aber   war 70 Minuten vor Schluss alles staubtrocken. Tanken und noch ein weiterer Stopp zum Fahrerwechsel. Eine Boxendurchfahrt zu viel für den Gesamtsieg. Die Hausexperten.de (wann waren die zuletzt so weit vorne dabei) waren derart motiviert, dass man noch eine Zeitstrafe wegen einer Kollision hinnehmen musste. Trotzdem konnte man die Spitze in der Trophy behaupten, fiel aber aus den Top-5 des Gesamtklassements heraus.

13336001_612842865538804_7810410561634884769_nNun war es an H&R Pergande und Oberheide Motorsport die enteilte BPR Mannschaft noch einzufangen.  Obwohl man schneller unterwegs war reichte es aber nicht. Ohne eine weiter Pace-Kart Phase hatten die Verfolger keine Chance. So sicherte sich BPR Racing ihren ersten GTC Gesamtsieg dank einer riskanten Strategie und hatte das nötige Quäntchen Glück dabei. H&R Pergande Racing und Oberheiden Motorsport belegten die Ehrenplätze und machten damit ihren verpatzten Saisonauftakt wieder wett. ATW Racing auf P4 (59 Sek. zurück) haderte etwas mit dem Schicksal, sichert sich aber den 3.Meisterschaftsrang nach 2 Läufen. Die Tabellenspitze behält Honda Spirit, die als 5. ins Ziel kamen, teilen sich aber die Tabellenführung nun mit BPR Racing.

13339695_1198418830209749_6271835171690436680_nPlatz 6 geht dann an die Hausexperten Mannschaft mit der Startnr.8 noch vor dem WGKC aus Stuttgart, dem eine Zeitstrafe wegen Untergewicht zum Verhängnis wurde. Ein Starkes Rennen zeigten auch Cool Runnings bis man die Hinterachse richten musste. Trotzdem reichte es zu P8. Auf dem 9.Rang dann die beste Mannschaft der Schnitzelalm. Erneut waren es die Rookies von KSR by Schnitzelalm die die Kohlen aus dem Feuer holen mussten (durften) Ganz starkes Ergebnis für das BEBA-Cup Team. Beim letztjährigen BEBA-Cup Meister der Motorsportanlage.de by KSF Bosch war man ebenfalls zufrieden. Platz 10 erreicht man auch nicht alle Tage in diesem stärksten GTC Feld seit Jahren.

 

Und die anderen Top-Teams?

Der amtierende Meister, die Scuderia Nove Rosso, kam nicht in Schwung. Es fehlten 9 Zehntel zu den Top-Zeiten. So etwas kommt vor und trotzdem kann dann noch eine Top-10 Platzierung dabei rauskommen. Die #9 allerdings durfte 1 Minuten wegen Untergewicht ausfassen. Zuviel für die Top-10

Shark Endurance Racing.
Alles was schiefgehen konnte ging schief. Gleich 3 dicke Zeitstrafen sind einfach zu viel für eines der erfahrensten GTC Teams. Kopf hoch Jungs, es kommen auch wieder bessere Tage.

Schnitzelalm Racing
Man hadert mit der Technik. Man versucht alles bis aufs letzte auszureizen um den Speed mitgehen zu können und läuft in technische Probleme. Die #11, immerhin P6 bei den schnellsten Rennrunden, kostete eine defekte Kupplung ein besseres Ergebnis (P18). Dazu gab es eine Zeitstrafe wegen Untergewicht. Bei der #111 erst ein Motorwechsel und dann noch eine Zeitstrafe (P31)

Die90
Genau wie die Messebauer. Erst keinen Speed gefunden und dann ein Triebwerk verloren. Beide Teams packten frühzeitig zusammen.