ATW Racing beim GTC Saisonauftakt im Stefan Bellof Motodrom vorn.

Mai 28th, 2017

IMG_3356 (2)Nein, schön ist was Anderes. Eisige Temperaturen begleiteten den GTC Saisonauftakt in Oppenrod zum 12h Rennen der Langstreckenelite. Glücklicherweise stoppte der Regen pünktlich zum Qualifying, womit nur der erste Heat auf feuchter Strecke stattfand. Als einzige Mannschaft setzte die Cool Runnings auf Slicks und sicherten sich in der letzten Runde die vorläufige Pole. Alles richtig gemacht? Leider nein, in der Hektik des Reifenwechsels vergas man das richtige Gewicht aufzuladen und durfte zum Dank dann aus der letzten Reihe starten. Die Pole holte sich dann im zweiten Heat der amtierende Meister von Honda Spirit, mit einem riesigen Vorsprung von 3 Zehntel vor H&R Pergande Racing und Shark Endurance Racing aus Halver, die ihren 100. GTC Start feiern konnten.

18056845_1337653126329492_7912741179721505710_nMit dem Rennstart war es dann vorbei mit einer deutlichen Überlegenheit. Das Feld präsentierte sich gewohnt dicht gestaffelt. Vorbei die Zeiten bei dem man ein Langstreckenrennen nur Problemlos beenden musste um in die Top-3 zu fahren. Nein, ähnlich wie in Le Mans oder auf der Nordschleife muss man die komplette Distanz angasen. Keine Frage, unter den 44 Teams haben wir mehr als 14 Sieganwärter ausgemacht und die hatten es eilig. So mancher Pilot war froh das die Fahrtzeiten in diesem Jahr auf maximal 65 Minuten am Stück begrenzt wurden. Erfrierungen an den Gliedmaßen wurden jedenfalls nicht gemeldet.

18057087_1337636629664475_3472109819408113877_nDafür gab es allerhand anderes Ungemach bei den Top-Teams. Der MSC Oberflockenbach eröffnete den Reigen der Zeitstrafen und fiel damit aus der Spitzengruppe. Viel später musste man dann die Nr.34 abstellen. Rahmenbruch. Auch der WGKC musste die Kurzparkzone der Strafbox aufsuchen. Man hatte die Haltelinie an der Waage schlicht vergessen. Die Stuttgarter waren die schnellsten im Feld und konnten sogar nach 8 Rennstunden noch Topzeiten fahren, während viele andere mit ausgequetschten Reifen die Gangart drosseln mussten.

Die Hausexperten ließen sich dagegen in eine Kettenreaktion auf der Strecke verwickeln. Da gab es kein Entkommen mehr. Dem kreiselnden Junior Team des MSC Oberflockenbach konnte man nicht ausweichen und versenkte in einem Atemzug nicht nur das Nr.1 Team, sondern auch noch die Teamkolleggen mit der #88, während die MSC O Junioren unbeschadet aus der Aktion hervorgingen.

18118677_1337633986331406_1780856743509898714_nMunter ging es weiter mit Fehlern oder Pech bei den Top-Teams. Die Zehn Gebote kassierten ebenfalls eine Zeitstrafe und bei der Scuderia Nove Rosso stoppte ein Achsschenkelwechsel den Vorwärtsdrang.

Gleich beide Schnitzelalm Teams standen genauso in der Strafbox wie der amtierende Meister von Honda Spirit. Man hatte es halt eilig und ging hohes Risiko. Sei es beim Speedlimit in der Box oder beim Versuch während einer Pace-Kart Phase sich vor diesem wieder aus der Box zu pfeilen. Oder auch bei der Anfahrt zum Fahrerwechsel. Hier stopften sich die Cool Runnings in die Planke, was die Hinterachse der #75 gar nicht lustig fand.

17990731_1338925749535563_2884299836076955987_nAuf der Strecke schlugen ATW Racing, der WGKC und Oberheide Racing ein Tempo an, dem zwar weitere Top Mannschaften folgen konnten aber nur mit 100% Einsatz wie bei einem Sprintrennen. Die bisher geschilderten Vorfälle waren die logische Konsequenz.

Gleich 10 verschiedene Mannschaften durften sich über Führungsrunden freuen, sogar 11 Runden lang das Trophy Team von WDW Racing und, wenn auch nur für 1 Runde, der Rookie von ABR Kartsport Thüringen bei ihrem GTC-Debüt!

18034128_1337633732998098_1038824650183932099_nDie meisten Führungsrunden aber verbuchte ATW Racing aus Raichartshausen. Bei der „Pink-Lady“ mit der Nr.5 passte einfach alles. Speed, Taktik und Zuverlässigkeit. Trotz allem konnte man sich keine Sekunde ausruhen.  Die Gegner hingen ihnen unerbittlich im Nacken. Am Ende waren es noch 3 Teams in einer Rennrunde. ATW behielt auch in der letzten Pace-Kart Phase die Nerven, als ein schöner Vorsprung auf mickrige 8 Sekunden zusammenschmolz. Knapp aber doch hochverdient sicherte sich Armin Buffy mit seiner ATW Truppe den Saisonauftakt und kürt sich damit zu einem Titelfavoriten des Jahres 2017, nachdem er im letzten Jahr schon das Nachtrennen von Jüterbog als Gesamtsieger beendete.

18056670_1337634002998071_1207154796377918158_nAuf P2 dann der WGKC. Erstaunlich, die steckten sogar die Stop&Go Strafe weg (die eine Runde kostete) und konnten selbst in den Schlussminuten noch die Topzeiten der Anfangsstunde fahren. Entsprechend ausgiebig wurde ihr Mach1 Chassis im Parc-Fermee bestaunt.  P3 ging an das Jubiläumsteam von Shark Endurance Racing mit ihrem PCR. Entsprechend groß war die Freude bei den Sauerländern. Auch Oberheiden Motorsport (Braunschweig) auf P4 als H&R Pergande Racing (P5) zeigten sich zufrieden. Bei Oberheiden erinnerte man sich noch an den grausigen Auftakt der letzten Saison und H&R gelang dieses Top-Resultat trotz einer genialen Schraubereinlage, bei der man unter 3 Minuten den Starter wechseln konnte.

P6 ging dann an den amtierenden Meister von Honda Spirit vor den extrem gut aufgelegten Jungs von NFO MS by Ghost Busters, die mit ihrem LS-Chassis als bestes Trophy Team in die Top-Ten fahren konnten. Auch der Schnitzelalm Racing Mannschaft gelang mit ihrem eigentlich „2ten Team“ mit P8 ein Top-Resultat vor dem KSF Bosch. Die Bamberger stiegen vom Cup in Trophy auf und erwischten gleich zum Saisonbeginn ein „Sahne-Wochenende“ In die Top-Ten des Gesamtklassements zu fahren, gelingt einem nicht jeden Tag. Als letztem Team durfte sich die Sinsheimer Mannschaft von DG Racing by Messebau über diesen P10 freuen obwohl sie bereits in der Anfangsstunde 2 Runden in Strafbox verloren.

ATW-SiegerehrungDer Saisonauftakt hat gezeigt das wir uns auf ein extrem enges Feld und viele weitere spannende Rennen freuen dürfen. Nächster Stopp ist das Einladungsrennen in Cheb (CZ) am 20/21.05.2017 und dort werden zumindest die Temperaturen etwas entspannter sein.

 

 

 

 

 

Auftakt des Rundstrecken Einsteiger Cup des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt in Fassberg. Wetterkapriolen können begeisterte Kids nicht stoppen. Orga Team zum Auftakt voll gefordert.

Mai 28th, 2017

Völlig ausgepumpt aber hoch zufrieden und glücklich. Manfred Sudau und sein Orgnisationsteam des neuen Rundstreckeneinsteiger Cup’s des ADAC Niedersachsen Sachsen Anhalt mussten all ihre Kart Erfahrung beim Auftakt der neuen Serie im Motodrom des Fliegerhorsts Fassberg einbringen um die erste Veranstaltung nicht gleich – im warsten Sinne des Wortes – ins Wasser fallen zu lassen. Die Kids dankten es den erfahrenen Recken mit tollen Kartsport. Alles ist so gelaufen wie wir es uns in unseren langen Vorbereitungen vorgestellt hatten, selbst der Wettergott konnte uns nichts anhaben. Wir haben für die Kinder gekämpft und sie haben mit Kartsport – so wie es das Herz begehrt – zurückgezahlt. Auch die BEBA Reifen waren gefordert an diesem Wochenende. Zunächst alles wie in den Trainings.. alles trocken, die Sonne hoch am Himmel, die BEBA Race Runner BAZ REC spulen ihre Runden herunter. Enge teils dramatische Positionskämpfe fastzinieren nicht nur die Eltern und Großeltern sondern auch die Organisatoren. Dann aber … öffnet der Himmel seine Schleusen … Manfred Sudau und sein Team müssen mächtig kämpfen gegen die Wassermassen die die neu gestaltete Strecke auf dem Fliegerhorst mal ganz schnell in eine ware Seenlandschaft verwandeln. Alles was Hände hat hilft um den Kids eine halbwegs befahrbare Strecke zu bereiten. Ganz neue, völlig ungewohnte, Bedingungen für fast alle Fahrer. Ein Saisonauftakt der es in sich hat. Auch die klassischen Regenreifen BEBA Wet Runner REC müssen sofort zeigen das sie diesen extremen Bedingungen gewachsen sind. Alles geht am Ende gut, glückliche strahlende Augen der Kids als die Pokale ausgegeben wurden und es auf das Siegertreppchen ging. Auch Mandfred
Sudau und sein Team strahlten am Ende eines lange in Erinnerung bleibenden Auftakts in den REC 2017 in Fassberg. Ein volles Starterfeld, glückliche Kids, eine zwar bis ans maximum geforderte, aber hoch zufriedene Orga … was will man mehr … Ein Saisonauftakt der Lust macht auf mehr …


Urheberrechte der Bilder:

Kerstin Neuwirth

Youngster Cup Hessen /Thüringen: Louis Jacobs feiert Doppelsieg in Oppenrod

Mai 28th, 2017

Louis Jacobs heist der große Sieger des Kart Youngster Cups Auftakts 2017 des ADAC Hessen/Thüringen im legendären Stefan Bellof Motodrom von Oppenrod. Der Fahrer des Gastgebenden KV Oppenrod nutzte seinen Heimvorteil und feierte in der Klasse 1 zum Auftakt einen Doppelsieg. Ben Grosskopf, ebenfalls KV Oppenrod, hatte 2 x knapp das Nachsehen, heimste aben mit 2 zweiten Plätzen auch gleich wichtige Punkte für die Gesamtwertung ein. Ebenfalls 2 x auf dem Treppchen Cedric Fuchs vom Fuldaer AC. Knapp am Treppchen vorbei fuhren Jan Marvin Heinz (MC Eisenach) und Benedikt Korov (MSC Mühlheim). So ganz zufrieden konnte Orgaleiter Olliver Brauer trotz der gezeigten guten sportlichen Leistungen mit den Auftakt nicht sein, denn die Starterzahl in allen Klassen hatte doch noch reichlich Luft nach oben…Mit dabei sind in diesem Jahr auch wieder die BEBA Kartreifen. BEBA Race Runner BBB KYC als Slick Variante und der BEBA Wet Runner KYC als klassischer Regenreifen.

Rundstrecken Einsteiger Cup des ADAC Niedersachsen/Sachsen Anhalt – Auftakt mehr als gelungen – Rundstrecke auf Fliegerhorst Fassberg im Blickpunkt

April 8th, 2017

Die Sonne stand hoch oben im Zentrum des Himmels und leuchte hell und warm, bereits um 8.30 Uhr an diesem Samstagmorgen. Die Augen von Manfred Sudau, dem alten erfahrenen Strategen in Sachen Kartsport, leuteten genau so hell wie die Sonne. Warm ist ihm sicher auch geworden, als ein Team nach dem anderen auf dem alt ehrwürdigen Fliegerhorst in Fassberg eintraf, die Zelte aufgebaut wurden und der erste Motor seine Geräusche von sich gab. Eine lange, sehr lange, Zeit der Vorbereitung hatte für Manfred Sudau in diesen Minuten ihren vorläufigen Höhepunkt. Alle angemeldeten Teams waren seinem Ruf nach Fassberg gefolgt. Die klaffende Lücke zwischen dem Kart Slalom Sport und der Kart Rundstrecke mit ihren Prädikaten des NAKC oder des ADAC Masters soll, so die Hoffnung von Manfred Sudau und seinen emsigen Helferinnen und Helfern, durch den Rundstrecken Einsteiger Cup geschlossen werden. Es ist noch viel zu tun und nicht alles kann gleich beim ersten Mal perfekt sein, aber der sehr wichtige erste Schritt ist mehr als gelungen. Nach einer Stunde des „Beschnupperns“ und der Boxeneinweisung, stand dann die Feuertaufe für den „alten Hasen“ Manfred Sudau an. Gekonnt und mit dem entsprechenden Nachdruck wies er sowohl die Youngster auf der Runstrecke als auch die Schrauber, Eltern und Großeltern in alle Belange dieser neuen Serie ein. Er erläuterte die Abläufe einer Kart Rennveranstaltung von A bis Z. Ein dringender Appell ging an die Youngster immer ihre Fitness im Blick zu haben. Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Motorsportler. Kondition und Konzentration, Dinge die im Rundstrecken Einsteiger Cup ebenfalls auf der To Do Liste stehen. Nachdem die Rahmenbedingungen mehr als nur Eindeutig vermittelt wurden, ging es daran die neuen BEBA Reifen in Empfang zu nehmen und zu montieren…. Etwas ganz Neues für die Kids und ihre zum großen Teil Eltern Teams… das machen im Kart Slalom immer die Vereinsschrauber. Wie geht denn das? Laufrichtung? Welche Laufrichtung? sind doch Slicks ! Luftdruck ? Na ja, ist das wichtig? Felgen, ach, da gibt es unterschiedliche? Reifengröße Regen und Slick auch unterschiedlich? Spur, Sturz, Nachlauf… was ist das denn? Gewicht? Ist das auch wichtig? Bin viel zu leicht, wo packe ich das Zusatzgewicht am besten hin? Immer wiegen? Flaggen? Startaufstellung? Ideallinie? Genau dafür war der Einstiegslehrgang gedacht… und von wem kann man all das besser erfahren als von einen „alten Hasen“ und seinem Team. Für ein schönes Mittagessen hatte das Team auch gesorgt. Besser konnte der Einstieg in den Runstrecken Einsteiger Cup nicht laufen, jetzt gilt es für alle gemeinsam den richtigen Geist zu entwickeln um die klaffende Lücke zwischen dem Kart Slalom Sport und der Rundstrecke endlich sinnvoll und mit dem rechten Maß zu schließen. Wir sind alle gespannt darauf wie sich dieses Projekt entwickelt, so Manfred Sudau am Ende eines gelungenen Einstiegslehrgangs auf der neu gestalteten Rennstrecke des Fliegerhorsts Fassberg.

Kart Youngster Cup des ADAC Hessen Thüringen startet in die neue Saison 2017. Stefan Bellof Motodrom erste Station für die Youngster.

April 8th, 2017

Saisonauftakt 2017 des ADAC Kart Youngster Cups ausgerichtet vom ADAC Hessen Thüringen. Oppenrod,
Test und Einstellfahrten im Stefan Bellof Motodrom. Der erste Schritt in die neue Rundstreckensaison ist gemacht. Das Team von Oliver Brauer (Organisator und Rennleiter) war gut vorbereitet nach Oppenrod angereist. Die jungen Fahrer, die Teams, Schrauber, Eltern und Großeltern dankten es ihnen. Der Auftakt ist gemacht, der erste Kontakt mit den neuen BEBA Reifen ist hergestellt, erste Chassisabstimmungen konnten gleich getestet werden. Auch an die körperliche und geistige Fitness der Fahrer wurde appeliert. Eine grundsätzliche Voraussetzung um später einmal und vielleicht sogar in der unmittelbar bevorstehenden Saison schon eben genau die Nasenspitze vorn zu haben, die es für erfolgreiche Fahrer braucht. Auch für die Schrauber und Teams waren die Tage von Oppenrod wertvoll, gab es doch die ersten Fingerzeige an welchen Stellen noch getüftellt werden muss, in den wenigen verbleibenden Tagen bis zum ersten Saisonrennen. Oliver Brauer zeigte sich am Ende auch sehr zufrieden und hofft das evtl. noch der ein oder andere Fahrer mehr hinzukommen wird. Die Saison kann kommen, wir sind gut vorbereitet, so sein abschließendes Fazit.

Formula Blue startet in UK in die neue Saison. BEBA weiterhin der Reifenpartner !

April 3rd, 2017
Formula Blue Review: Back to the Future

Formula Blue Review: Back to the Future

 The Formula Blue class is referred to as many as old school. The IAME engine came around years ago before the Rotax engine took the karting World by storm. In particular UK Karting. In more recent years it’s been of course IAME’s X30 engines that are dominating grids, but there are many similarities between that and the Formula Blue. You would think anyone racing Formula Blue would switch to X30 racing, but there has been a cult following that have decided to keep the Championship running and I wanted to find out why this was the case.

I was heading to the official Karting magazine test track, Whilton Mill, to meet two drivers and try two different karts. Current Junior Blue O Plate winner Jake Calvert would be lending me his Tonykart Junior Formula Blue, whilst ex Junior Blue champion Luke Lattimer, now in Senior Blue, would lend me his Ricciardo chassis with a Senior engine bolted to it.

ssm_5931-min

Both drivers turned up and began to set up, there were no teams that the drivers raced with and I immediately began to see some signs as to why they may have chosen the Formula Blue class. Speaking to Jake dad and Luke’s grandad, Stu and Geoff they started telling me about the championship. It seems to be largely based in the south of the country, but the grids still sound decent. When asked about the decision to stick with Formula Blue they both said that it was a great championship with great people where budgets are all pretty similar. I imagine if Jake and Luke tried an X30 in a race they’d be a bit scared off by budgets!

With a very damp track I allowed Jake and Luke to go out and do the first couple of sessions. Everything seemed fairly identical to X30 in my opinion, but the karts looked quick to me and the pair seemed like two very quick drivers! Of course, the damp conditions weren’t allowing me to see the karts in full flow, but with no signs of the weather improving I decided it was time to go out.

ssm_5390-min

First session

I decided to jump in the Junior kart first and headed out on wet tyres. As I came out of turn two for the first time and out my foot down I was pretty taken back by the power of the kart. I would have thought it would have felt slow, but the kart had some punch and coped well under brakes at turn three as I threw it sideways and launched the kerb.

The first lap absolutely flew by and I was having a lot of fun as the first few laps went by before I started to put the kart through it’s paces. If I’m honest it didn’t feel much different to recent X30 and Rotax tests. The one major difference was the fact I couldn’t stop the kart from being sideways under braking, which I later found out was a preference of Jake’s.

Other than that, it had plenty of pace up the straight, it got up to speed very quickly as IAME’s tend to do and despite being on a Junior I felt on edge. With that in mind it was time to jump up to the Senior after a quick break.

ssm_5589-min

Up to Seniors!

As I jumped into a very well presented Ricciardo kart I was excited to see how different and fast the senior would be. Of course, the obvious difference as I pulled out of the pits was the rise in speed as I put my foot down coming out of turn two. The kart felt very quick and seemed to get up to it’s top seed quick which I assumed was down to a high gearing.

However, one of the bigger differences in the kart was it’s smoother handling and I was looking forward to pushing the kart to the edge, quite literally! As I was on track I noticed a group of Rotax drivers on track so I placed myself a few seconds behind and began chasing them down. To my surprise despite being Senior drivers I was able to catch and pass a fair few proving the engine is no slouch!

ssm_5694-min

Going over the limit

As I became more confident in the kart I was pushing my braking points further forward, I liked the Ricciardo chassis and Luke seemed to have a similar style to me. He liked a well balanced kart, but also took some front end off which is exactly what I like too so I really was pushing the kart by this point getting quicker and quicker each lap.

However, I did take this over the limit on one or two occasions! The first case was at turn seven when I saw someone spin ahead of me and slammed on the anchors which sent me round and had Stu Stretton having to come over amd help me. The next case was turn eight, I hit a damp patch going in and completely lost it and then realised Stu was on the inside of the corner.

The moment I pushed it a bit too hard...

The moment I pushed it a bit too hard…

Whilst cleaning the kart I had time to speak to the guys about the class and kart a bit more…

Born in late 90’s from 100cc club racing Formula Blue was one of the first TAG (Touch and Go) classes and forerunner introducing restrictors to equalize kart performance to relative driver weights.  Known for it close racing, of all ages and weights, at relatively low costs. We currently have six dads competing against their sons and daughters in Formula Blue and Veterans and Master still showing the youngsters how to win, how many classes can claim that?

Junior Blue From  age 11 years , IAME Blue Top 100cc  driver weights 40kg min to 80kg +, 5 restrictors options in 10kg increments.

Senior Blue From age 15 years, 3 IAME TAG engine variants- Blue Top 100cc, light weight category up to 75 kg driver weight 3 restrictors options, Green Top 119 cc, mid weight category, 75 kg min to 95+ kg driver weights, 3 restrictors options & Black Top  125cc heavy weight category, 95 kg min to 105+ kg driver weights 2 restrictors options.

No matter what weight, you are on a level racing performance with all fellow senior drivers without adding excessive weights to the kart.

When you bin it, clean it

When you bin it, clean it

Engines

The water jacket on the FB Tag Engine makes it ultra reliable, as does the effective rev limit of 17,000 revs. IAME specify the engine output of the Blue top 100cc 21.2 HP, the Green top 119cc 24.1 HP and  Black Top 125cc 27.1 HP, of course this is governed by the relevant restrictor.

New complete with ancillaries £1830, complete engine only £1350. Secondhand engines can be found typically from £350, if you are thinking of this option its worth getting engines checked for condition prior to purchase, either Tabor 01305 774074 or Spa Race Engines 07734201669 can assist.

The Class regulations do not allow for any form of tuning whatsoever. Each driver’s engine is built to the same specs and may not be altered. The Scrutineer has tools to check key measurements and ensure an equal playing field for all  Blue competitors.

IAME factory advise 20 hours between full rebuilds typical cost £395. Top end (piston and hone) typical cost £150. Even if you half that, at 10 hours it is equal to 20 race days or 10 race weekends.

ssm_5406-min

What are the similarities to the X30 engine?

The X30 engine does produce 3hp more and was developed from the reliable IAME FB  engine range, many parts are shared, the main difference is that the  125 cc X30 has bigger ports and  fitted with a complicated balancer shaft and is limited to 16000 rpm, the FB engines are unlimited and can achieve 17000 rpm.

FB uses the reliable Tillotsen 360 carburettor costing £63, compared to the X30 Tillotsen carburettor costing £216 so X30 can cost considerably more for the clubman racer.

ssm_5802-min

Tyres

Beba Slick tyres  CIK Medium Compound at a low cost £127 per set , typically used for 2 race meeting at least

Beba Wet tyre CIK Wet Compound £152 per set, good all round damp to wet tyre, grippy and durable.

ssm_5398-min

Formula Blue Calendar 2017

2 Counties Kart Club 

Round 1 – 2th February Mansell Raceway
Round 2 – 9th July Clay Pigeon Raceway
Round 3 – 10th September – Clay Pigeon Raceway
Round 4 – 1st October –Forrest Edge
Round 5 – 29th October- Mansell Raceway
Round 6 – 23rd November – Clay Pigeon Raceway

Website: http://www.planetkarting.uk/nkra-series-champs/two-counties-kart-club
Contact: 01305774074

2017 National Kart Racing Association Championship -Cadet Honda, Cadet Iame, Junior Blue, Mini Max, Formula Blue & Rotax Max

Northern Area

Round 1 – 26th Feb – Three Sisters
Round 2 – 26th March – Three Sisters
Round 3 – 28th May – Three Sisters
Round 4 – 25th June – Three Sisters
Round 5 – 30th July – March – Three Sisters

Southern Area

Round 1 – 26th March – Mansell Raceway
Round 2 – 9th April – Clay Pigeon Raceway
Round 3 – 7th May – Forrest Edge
Round 4 – 28th May – Mansell Raceway
Round 5 – 30th July –Mansell Raceway

2017 Grande Finals -26 &27th August – Mansell Raceway

Website: http://www.planetkarting.uk/nkra-series-champs/
Contact: 01305774074

ssm_5638-min

Formula Blue Challenge

Round 1 – 12th March – Clay Pigeon Raceway
Round 2 – 26th March – Mansell Raceway
Round 3 – 9th April – Clay Pigeon Raceway
Round 4- FB 0 Plate    – 23th April Three Sisters
Round 5 – 7th May – Forrest Edge
Round 6 – 28th May – Mansell Raceway
Round 7 – 11th June – Clay Pigeon Raceway
Round 8 – 25th June– Rissington
Round 9 – 30th   July– Mansell Raceway

Website: http://www.planetkarting.uk/formula-blue-challenge/
Contact: 01305774074

2016/2017 Formula Blue Championship ranking

JB 1st  Taylor Waldron
JB 2nd Jake Calvert
“0” Plate Jake Calvert

SB 1st  Anthony Cleal
SB 2nd Matt Helps
SB 3rd Ian Branfield
SB 4th Kevin Ford
SB 5th Luke Lattimer
“0” Plate Ian Branfield

ssm_5594-min

Final Run

Before the day was up there was time for one last run and time to really put the kart through it’s paces. The final run was really good fun, I was really confident in the kart and was able to start pushing the kart to it’s limits. Having spent time having to clean the kart I was certainly not hoping to push it over the limit, but I still pushed hard and was still impressed with the speed of the kart by the end of the session. 

ssm_6052-min

Summary

Overall I was very impressed with the Formula Blue engine. Finding out about it’s similarities and differences to the X30 engine was very interesting, but also meeting two drivers in the paddock assured me it has to be one of the friendliest in karting. It seems like a championship for people who just want to go racing with no real ambitions to take it too seriously and also keep the costs low. That said I came across two very talented drivers in Luke and Jake, who we’ll be interviewing on Karting magazine soon! The engine is quick, maintainable and there were no signs of any problems throughout the day. The following may only be a small one in terms of British karting overall, but the drivers don’t seem to be too fussed about that for now although now people know what it is all about they may just go down and give it a go.

If you’re interested in finding out more for yourself, then just head down to one of their meetings. I can assure you all drivers in the paddock would be more than happy to help you out and maybe even give you a blast in a kart. I for one will be down to at least one Formula Blue meeting this year.

ssm_6158-min

Written by Chris McCarthy

Images courtesy of Stu Stretton

Top News: Deutsche Kart Slalom Meisterschaft in Wülfrath (NRW) – 20. bis 22. Oktober 2017

Februar 25th, 2017

Jetzt ist alles unter Dach und Fach. In Wülfrath in Nordrhein-Westfalen wird vom 20. bis 22. Oktober 2017 das Herz des Deutschen Kart Slalom Sports schlagen. KSC und MSC Wülfrath laden zum Tanz durch den Pylonenwald. Spannend auch die Frage ob die beiden neu ins Reglement aufgenommenen Aufgaben Z und Schikane in Wülfrath schon von den Fahrerinnen und Fahrern bewältigt werden müssen. Es ist also für jede Menge Hochspannung gesorgt. Das Fieber fängt schon am Ende der Karnevalszeit an zu steigen, schließlich verbleiben „nur“ noch weniger als 8 Monate bis zum absoluten Höhepunkt der Kart Slalom Saison 2017. Auf geht’s der Kampf um die Qualli kann beginnen.

 

Top News am heiligen Abend: ADAC Niedersachsen startet Projekt Rundstrecken Einsteiger Cup für Kartfahrer/innen. BEBA Reifenpartner !

Dezember 24th, 2016

Rundstrecken Einsteiger Cup für Kartfahrer/innen beim ADAC Niedersachsen

Eine weitere Top News erreicht uns am Morgen des Heiligen Abends 2016. Der ADAC Niedersachsen hat das Go erteilt für das Projekt Rundstrecken Einsteiger Cup (REC) für Kartfahrer/innen. Unter der Federführung von Manfred Sudau steht diese neue, sicherlich sehr wichtige, Rennserie, die es sich als Ziel gesetzt hat unter möglichst fairen, kostengünstigen Bedingungen junge Motorsportler (Kart,- und Kartslalom Fahrer/innen) an die Rundstrecke heranzuführen. Mit dem Ziel der Jugendförderung hat der ADAC Niedersachsen schon 20 Honda Motoren beschafft, die nach jeder Veranstaltung alle wieder eingesammelt und zentral nachgeschaut/überholt werden. Zur nächsten Rennveranstaltung werden diese dann neu verlost. Gleiches gilt auch für die Reifen. Als Reifenpartner erhielt BEBA den Zuschlag. Gefahren werden soll auf den speziell konzipierten BEBA Race Runner BAZ REC sowie den BEBA Wet Runner REC. Geplant sind 8 Rundstreckenveranstaltungen im Jahr 2017 wobei auf jeder Veranstaltung jeweils 2 Wertungsläufe ausgetragen werden. Die Einschreibung in diese Serie ist gestartet. Weitere Informationen zu dieser sicherlich interessanten neuen Serie erteilt Manfred Sudau auch an Interessierte aus anderen Regionalverbänden.

Hier die Internetseite auf der sie mehr erfahren können:

http://adac-ortsclub.de/index.php/sport/kartsport/1116-clubsport-reglements

 

Top News: ADAC Bundesendlauf 2017 in Kuppenheim ! BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner die Reifen für die Kart Slalom Finals 2017.

Dezember 23rd, 2016

Das ist die Top News für die Kart Slalom Fans direkt vor dem Weihnachtsfest :

Der ADAC Bundesendlauf im Kart Slalom findet vom 13. bis 15. Oktober 2017 in der Motoballarena Kuppenheim (Südbaden) statt. Wie Rolf Hesse (Kart Slalom Beauftragter ADAC Südbaden) heute uns bekannt gab, wird in Kuppenhein auf BEBA Slalom Runner sowie dem BEBA Intermediate Runner gefahren. Sollte es, hoffentlich nicht, stark regnen, kommen die BEBA Wet Runner zum Einsatz. Es soll mit PCR Karts gefahren werden. Da die Motoballarena nur an diesem o.g. Wochenende zur Verfügung steht, muss der Termin für die Deutsche Meisterschaft verschoben werden. Es stehen für die Deutsche Meisterschaft nun das Wochenende um den 07/08. Oktober oder den 21/22 Oktober zur Verfügung. Für die Deutsche Kart Slalom Meisterschaft ist noch kein Veranstalter bekannt.

 

Ab heute zu Sonderpreisen, BEBA Race Kartreifen aus aktueller Produktion !

Oktober 31st, 2016
????????????????????????????????????

Einmalige Sonderpreise pro Satz !

Ab heute läuft der Verkauf der BEBA Race Kart Reifen Medium Prime und Option sowie Slalom 2000 Medium aus aktueller Produktion zu absoluten Sonderpreisen. Die Sonderpreise sind nach Typ und Abnahmemenge gestaffelt. Die Lieferung zu Sonderpreisen läuft nur solange Vorrat reicht. Bestellungen und Anfragen per Mail unter: info@beba-karttires.com

 

Englisches Racingteam IBSECAD siegt beim 12 Stunden Saisonfinale auf Mallorca

Oktober 30th, 2016

ibsecad

Das englische Racingteam IBSECAD hat das Saisonfinale 2016 der Langstreckenfahrer auf der spanischen Ferieninsel Mallorca gewonnen. Auf dem anspruchsvollen Racetrack in Can Picafort siegten die Engländer vor dem spanischen Team von tot nautic Racing und den United Kartists. Knapp am Podest vorbei, auf Platz 4, fuhr das Berliner Taiko Racing Team gefolgt vom Titelverteidiger Skjerven Racing und dem aus Valencia angereisten Team der Campos Akademy. Vervollständigt wurde die Spitzengruppe im 21 Teams starken Teilnehmerfeld von den 69 ger Dubai Racern. Reifentechnisch setzte der Veranstalter diesmal auf die aus der GTC bewährten BEBA Sportiv Runner, welches den Fahrern sehr viel mehr Fahrspaß und deutlich bessere Rundenzeiten ermöglichte. Auch eine fast 3 Stündige Regenphase konnte mit den BEBA Sportiv Runnern Reifentechnisch ohne Wechsel gut durchgefahren werden.

mallorca-racer

 

BEBA Elektro Kartreifen eVersion – vielseitig im Einsatz und stark nachgefragt !

Oktober 28th, 2016

beba-eversion-kartpalast linde-emotion foehr-ring

Vielseitig eingesetzt und sehr stark nachgefragt ist der ganz speziell für Elektrokarts entwickelte Kartreifen BEBA eVersion. In allen Mischungsvarianten hat er seine Einsatzgebiete erobert. Nach vielen Tests und Prüfungen vertrauen immer mehr Kartbahnbetreiber mit Elektrokarts unterschiedlicher Elektrokarthersteller der BEBA eVersion. Aktuelle Beispiele: im Langstreckenrenneinsatz (z.B. 9 Stunden Grimma, Pole Position und mit Abstand beste Rundenzeit auf einem Linde Elektrokart im Feld von nur Benzinmotoren) oder im Dauereinsatz meist auf Rimo Sinus Karts aber auch auf Elektrokarts anderer Hersteller zeigt die BEBA eVersion im Indoor,- als auch im Outdooreinsatz das sie hält was sie verspricht.

 

 

So geht’s ….. Deutsche Kartslalom Meisterschaft 2016 im thüringischen Motorsportmekka Pößneck !

Oktober 23rd, 2016

meister-2016

Die Deutschen Meister im Jugend Kart Slalom 2016 von links: Max Reis K1 (Saarland), Lars Oskar Raab K2 (Württemberg), Alec Bergener K3 (Bayern), Ramon Türk K4 (Bayern), Joschua Paul Schweizer K5 (Württemberg)

  • Topfavoriten auf den Punkt in Jahresbestform
  • Max Reis und Lars Oskar Raab bei den Jüngsten vorn
  • „Die Leiden des jungen Maxi“ – frei nach dem Goethe Roman
  • Unglaublich – die Geschichte des ewigen Zweiten –
  • Alec Bergener und Ramon Türk, zwei Südbayern maschieren
  • Joschua Paul Schweizer holt den Titel in Klasse 5
  • Der verflixte letzte Pylon
  • Hessen vorn – Deutscher Mannschaftsmeister

Viele schöne Überschriften hätte er haben können, unser Bericht über die Deutschen Jugend Kart Slalom Meisterschaften die am dritten Oktoberwochenende im thüringischen Motorsportmekka Pößneck stattfanden, wir haben uns für die kürzeste, schlichteste aber sehr viel aussagende Variante endschieden …. So geht’s …… zwei Worte, die alles beschreiben was wir erlebt haben.

Wir schreiben Freitag den 14. Oktober 2016, schon morgens fiebern viele Jugendliche Kartslalom Fahrer sowie deren Betreuer, Eltern, Großeltern und Geschwister diesem Wochenende entgegen. Dem Ziel einer langen Reise, einer Reise durch eine lange an Dramaturgie kaum zu überbietende Kart Slalom Saison 2016. Was wird uns erwarten in Thüringen, diesen Satz hört man aller Orten. Zunächst einmal erwartet uns die Weite des Landes, keine große Millionenstadt weit und breit, ob wir den Weg zum Veranstaltungsort wohl finden? Aber sicher doch …schon weit vor dem thüringischen Motorsportzentrum ist alles ausgeschildert, man muss nur seine Augen offen halten dann kann nichts passieren. Und dann … woooh… ein Riesenzelt, eine „Kartslalom Arena“, ein Hexenkessel … schon der erste Eindruck vermittelt das hier viele ehrenamtliche Hände mit ganz viel Herzblut eine Deutsche Meisterschaft vorbereitet haben, die dem Anspruch des höchsten Deutschen Prädikats gerecht wird. Es ist alles auf dem Punkt gerichtet. Perfekt, so muss das sein. Die Schiedsrichter haben bereits mit der Parcursaufstellung begonnen und alle Augen richten sich jetzt auf die Aufgaben die die besten Deutschen Kartfahrer und Kartfahrerinnen am nächsten Tag bewältigen müssen. Das Fiber steigt spürbar. Sitzprobe … auch das ist gerichtet im großen Festzelt warten die Karts. Eltern und Großeltern richten derweil alles für die letzte Nacht vor dem Saisonhöhepunkt. Auch das Fahrerlager mit den vielen Wohnmobilen ist für die Helfer und Verantwortlichen das MSC Pößneck kein Problem, denn das nahe Motocrossgelände gibt alles her was man für so etwas benötigt. Nun geht es für die Verantwortlichen aus den einzelnen Bundesländern zur jährlichen Besprechung mit der DMSJ in das schmucke Vereinsheim. Auch da ist alles vorbereitet, gibt es doch einiges zu besprechen. Reglementsdiskusionen unumgänglich nach den Ereignissen in dieser Saison…eine klare Linie wird festgelegt und von den Verantwortlichen für die Sachrichter auch klar hinterfragt und schlußends bestätigt. 3 neue Aufgaben werden für das Reglement gut ausgearbeitet vorgeschlagen ( Z, M, und Bahnschranke) – ob sie am Ende in das Reglement aufgenommen werden, endscheidet das höchste Gremium. Ein Vorschlag geht auch in Richtung genauer Bemaßung der Aufgaben. Hier soll der Vorschlag der DMSJ ausgearbeitet vorgelegt werden. Dann noch das Thema Superkart, 9 PS, Slalom 2000 oder welche Bezeichnung der Kart Slalom auf einem dem Autoslalom ähnlichen Parcurs auch immer hat. Es gibt zu diesem Thema viele unterschiedliche Ansätze die ersteinmal auf einen Nenner gebracht werden müssen um ein klares Bild zu erhalten. Dieser Aufgabe hat sich die DMSJ angenommen. Und dann ist da auch noch die ehmalige deutsche Jugendkartslalom Meisterin Andrea Lorenz. Was macht die denn hier, fragten sich viele, die sie aus vergangenen glorreichen Tagen im Slalomkart noch kannten. Die Antwort ist ganz einfach, Andrea soll neue Fachberaterin der DMSJ in Sachen Kart Slalom werden und damit Nachfolgerin von Kirsten Hasenpusch die dieses Amt lange Jahre ausgeübt hat. Ich will hier mal ein bischen Reinschnuppern was mich so erwartet, erklärte Andrea Lorenz. Eine bessere Wahl hätte die DMSJ kaum treffen können, jede Menge geballte Erfahrung in Sachen Kart Slalom bringt Andrea mit.

arena-1 arena-2 arena-4 arena

Samstag früh, man kann es kaum erwarten. Nach dem Frühstück geht es um 6.30 Uhr hinaus in die “ Arena“. Ein wunderbarer Tag in der Weite des thüringischen Landes wird kommen. Die Morgensonne strahlt bereits. Verdient haben sie es sich, die fleißigen Helferinnen und Helfer des MSC Pößneck. Ein Traumtag für den sie viele viele Stunden ihrer Freizeit geopfert haben. Die Arena füllt sich zusehens. Die großen digitalen Uhren leuchten bereits. Der letzte Mikrotest, die Plyonen werden noch mal genau geprüft, Karts klar, Reifendruck … da müssen wir doch noch mal ins BEBA Zelt und den genauen Druck erfragen. Alles läuft perfekt. Dann geht es los. Pünktlich. Klasse 1 startet. Und schon sind wir mitten in den Geschichten die so eine Deutsche Jugendkartslalom Saison schreibt, man glaubt es kaum. Die Bayern sind es mal wieder die gleich zeigen wo es lang geht, Julian Luca Hasslinger und Janik Roth legen mächtig vor. Samuel Drews und Maximilian Rung aus Baden Württemberg schaffen es auch die zunächst magische 40 Sekunden Marke zu knacken. Fehlen noch Max Reis der einzige Vertreter des kleinen Saarlands und man höre genau David Pilgram, der Hesse. Ja genau, das ist der Hesse den es erst vor wenigen Tagen in Hannover unmittelbar vor seinem Lauf in der Hüpfburg die Knochen so schwer verbogen hatte, das er ins Krankenhaus musste statt ins Kart. Alle Versuche es trotzdem zu schaffen und zu starten blieben in Hannover erfolglos, auch zum Verdruss seines Verantwortlichen Landesbetreuers Hilmar Mohr, der gerade auf David große Stücke hält. Nun aber… es geht trotz Verletzung hier und heute. Die Hüpfburg hat Hilmar nun auch in sein Sichtfeld gerückt, damit ja nicht wieder etwas passieren kann. Eine top Zeit im ersten Durchgang. 40 Sekunden Marke klar unterboten, trotz Verletzung. Es geht doch, freute sich Hilmar Mohr. Doch dann der zweite Durchgang. Max Reis und auch David Pilgram patzen. Pylonenfehler … alles aus für die beiden Top Fahrer schon nach dem ersten Tag. Die Bayern vorn. Das hatte sich der Hesse Hilmar Mohr und die starke Saarländische Fraktion um Julia Trampert und Olli Warken ganz anders vorgestellt. Der Sonntag in dieser Klasse hielt es aber besser mit den beiden Top Fahrern. Voll auf Angriff standen die Zeichen. Während Janik Roth zwei Mal patzt und Jan Luca Hasslinger nur zweimal knapp die 30 Sekunden Marke unterbieten konnte, drückten Max und David mächtig auf’s Gaspedal. Die Hessischen Fans und Hilmar Mohr waren im Fiber als es geschah – im BEBA Schweizer – dem erst lang und dann kurz gestellten bergauf Schweizer unmittelbar vor dem BEBA Zelt, rutschte bei David ein Pylon heraus aus der Markierung. Enttäuschung in allen Gesichtern der Hessen – doch die Zeit, was für eine Zeit hatte David da hingelegt? Eine Fabelzeit, die es ihm ermöglichte trotz 2 er Pylonenfehler deutscher Vize Meister zu werden. Und Max Reis, der Saarländer, stand ihm nichts nach. Auch er fegte ohne Fehler auch durch den BEBA Schweizer und feierte somit seine erste Deutsche Meisterschaft sehr zur Freude der Saarländischen Fraktion. Auch Jürgen Juschkat, Kirsten Hasenpusch und Andrea Lorenz von der DMSJ hatten in der BEBA Longe ein schönes, sonniges Plätzchen gefunden um den Geschichten die so eine Deutsche Meisterschaft schreibt beizuwohnen.

klasse-1 max-reis-k1

Die Klasse 2, diese wurde geprägt von den Fahrern der Fachverbände Baden Württemberg, Bayern und Hessen. Da waren schon Fahrer dabei die in der Klasse eins in den vergangenen Jahren aufhorchen lassen haben. Zum Beispiel Aren d’Almeida, Timo Sigl oder Lars Oskar Raab auch Tylor Hebenstreit, Jonas Stockinger oder Simon Brodt. Ein Favoritenkreis der größer kaum sein konnte. Bis in den zweiten Lauf hinein schien auch alles seinen gewohnten Gang zu gehen und es schien als sollten die Favoriten den Titel unter sich auszumachen. Dann aber war es zunächst Timo Sigl, der Bayer, der einen Pylon zum kippen brachte. Da nützte selbst die gute Zeit nichts mehr. Im zweiten Umlauf dann Aren d’Almeida, auch seine Fans mussten mit ansehen als eine Pylone viel. Lars Oskar Raab, der Junge aus Backnang, setzte zwei top Zeiten ohne Fehler. Er ist ganz vorn dabei. Sonntag, jetzt der kurze Kurs auf dem man wenig Zeit gut machen kann und der verflixte BEBA Schweizer. Doch all dies hinderte Lars Oskar Raab nicht seine führende Position zu halten und Deutscher Meister zu werden. Aren d’Almeida gelang das Kunststück trotz Pylonfehler Vizemeister zu werden und Simon Brodt holte Bronze nach Bayern. Unglücklich die Hessen, Platz 4, 6 und 8 bedeuteten zwar ein Top Mannschaftsergebnis aber der erhoffte Podestplatz blieb aus.

klasse-2 lars-oskar-raab-k2

Klasse 3, Mittagszeit in Pößneck. Auch hier ist alles perfekt. Die Versorgung stimmt, die Preise sind Jugendgerecht. Die Sonne steht hoch oben am Himmel und es scheint als wäre es Sommer. Favoriten ja, hier gibt es schon welche. Top Favoriten. Allen voran Alec Bergener, der AvD Fahrer der Scuderia Kempten und Luca Hinzer, der Pfälzer, aber auch Lina Uck aus dem hohen Norden vom AC Schleswig und Kevin Thiele der Hesse stehen ganz oben auf der Liste der meist genannten Favoriten. Keiner hat Fabian Netemeyer vom AC Melle auf dem Zettel wenn es um die Titelanwärter geht. Vorsicht…der Junge ist gut, hört man im BEBA Zelt, aber Alec Bergener… Das wieder mal aktive BEBA Orakel legt im Vorfeld seine Karte auf die Startnummer 34. Alle Fahrer sind Top Fit hier nach Pößneck gekommen. Punkt genau war die Vorbereitung, vergessen die Qualen der Qualli. Hier zählt es, nur hier. Gas immer wieder Gas. Es fällt kein Pylon. Die Favoriten geben sich keine Blöse. Nach dem ersten Tag ist Alec Bergener bereits etwas enteilt, aber alle anderen sind in Lauerstellung. Sonntag, auch der verkürzte Kurs mit der höchst Schwierigkeit dem langen kurzen BEBA Schweizer, macht allen Favoriten kein Problem lediglich Lina Uck und Linus Pusch von den Favoriten überstehen die Umläufe nicht fehlerfrei und verabschieden sich damit aus dem Kreis der Podiumsanwärter. Der Weg ist frei für Alec Bergener, Deutscher Meister 2016, ganz überlegen. Und Fabian Netemeyer, der Junge den niemand auf dem Zettel hatte, er fährt super sicher und schnell die Deutsche Vizemeisterschaft ein. Glückwunsch nach Melle. Auf dem Bronze Rang Luca Hinzer, der Pfälzer Bub. wieder eine Klasse Leistung von ihm. Was ist mit Kevin Thiele, dem Hessen? Platz 4. Wieder ein Top Ergebnis für die Hessen aber wieder knapp am erhofften Podiumsplatz vorbei. Es ist doch zum Haare raufen für Hilmar Mohr dem Hessischen Beauftragten und seinem Team.

klasse-3 alec-bergner-k3

Klasse 4, jene Klasse in der Geschichten geschrieben werden und jene Klasse in der sich Geschichten tatsächlich wiederholen. Unglaublich aber wahr. Die Klasse der Top Favoriten, alle samt aus Bayern. Das ist vorher den Kennern der Szene klar. Auch dem BEBA Orakel. Schwer fällt die Endscheidung wohin es die Karte legt vor dem Startschuß, gibt doch der Saisonverlauf alles her. Es kommen zwei in Frage die Nummer 20 oder 29 legt sich das Orakel fest. Das sind Maximilian Wolf Thüring und Ramon Türk. Nummer 29, der Tip nach langem hin und her. Der einzige Grund war die mehr als nur unglückliche, unmittelbar zurückliegende Vorgeschichte des Maximilian Wolf Thüring, des ewigen Zweiten. Die Frage war, wie er das Drama des vergangenen Wochenendes und die damit verbundenen mentalen Belastungen der vergangenen Tage hat wegstecken können. Das ist nicht so einfach was auf so einen Jungen da einprasselt, ist allerorten zu hören. Jeder hat Mitleid, ob das gut geht? Geht es nach dem Goethe Roman, würde die Überschrift lauten “ Die Leiden des jungen Maxi“. Nichts besser hätte die Lage und das Finalwochenende von Maximilian Wolf Thüring beschreiben können. Denn da war noch sein Mannschaftskammerad aus Südbayern, Ramon Türk, der Junge der es hauchdünn mit 3 hundertstel Vorsprung auf den letzten, den sechsten, Qualli Rang geschafft hatte. Aber Achtung 2 Pylonen standen da zu Buche und die mit Abstand schnellsten Zeiten. Neu in den Kreis der Etablierten hat sich Luca Efinger gefahren. Der Junge vom ADAC OC Würzburg ist erstmals bei einer Deutschen dabei. Komplettiert wird das Bayrische Quartett von Roland Würtz. Adrian Mozdzierski, der Joker der Hessen auch auf der Liste, Jonas Wagner der Joker der Gastgeber aber auch Alexander Lazar oder Dominik Nowotny und Justin Schmiel. Lang ist die Liste all derer die Ansprüche anmelden. Alle Augen sind geschärft, einer der Höhepunkte der Deutschen Meisterschaft 2016. Die Favoriten sind vorne, allen voran Ramon Türk. Nichts zu sehen von den Wacklern in der Qualli. Top fit ist er. Gas nur Gas, auf Angriff von der ersten Pylone an sein Fahrstiel. Er will nur eins, Deutscher Meister sein. Das spürt man wenn man ihn fahren sieht. Eine Augenweide. Etwas verhaltener geht die Sache Maximilian Wolf Thüring an, sich durchbeißen ohne Fehler und ohne Probleme das ist das ausgemachte Ziel. Unter den besten 5 des ersten Tages, dann ist morgen alles drin. Die Schieflage der Vorwoche aus dem Kopf und alles wird wieder gut. Das ist Sport, hier kommt die Klasse eines Fahrers zu Tage wenn er derartige Drucksituationen meistert. Das ist Maximilian an diesem Samstag gelungen. Glückwunsch dem jungen Bayern. Der Neuling Luca Efinger macht seine Sache ebenfalls sehr gut und positioniert sich aussichtsreich, sehr zur Überraschung seiner Fans. Adrian Mozdzierski ist noch in Schlagdistanz, aber die Hessen fürchten das es wieder nichts wird mit der so sehnlichst erhofften Podiumsplatzierung. Zu Stark ist die Konkurenz aus dem Bayern Land, das müssen auch die anderen hoch gehandelten Favoriten neidlos anerkennen. Tag zwei des Bayern Duells Thüring gegen Türk. Was für eine Geschichte. „Die Leiden des jungen Maxi“ gehen in die nächst Runde – Goethe hätte diese Geschicht kaum besser schreiben können. Ramon Türk macht das was er am besten kann, Gas geben. Das macht jetzt auch Maxi Thüring. Drama. Endscheidet der BEBA Schweizer ? Nein, das macht er nicht… beide haben diese Höchstschwierigkeit erkannt und meistern sie fabelhaft und schnell. Sie sind fast gleich schnell die beiden Frontmänner, so endscheidet am Ende der knapp bessere erste Tag zu Gunsten von Ramon Türk. Und Geschichte wiederholt sich eben doch, immer wieder. Maximilian Wolf Thüring wird wieder Zweiter. Der ewige Zweite. Aber er kann erhobenen Hauptes später auf das Podium getragen werden, zwar ist der Fluch des zweiten Platzes an ihm hängen geblieben aber er hat bewiesen mit welch mentaler Stärke er ein so einschneidendes Erlebnis,wie das der letzten Woche, wegstecken kann. Ramon Türk und Maxi Thüring, wir ziehen unseren Hut – Chapos. Ein Highlight der Deutschen Meisterschaft 2016. Glückwunsch auch an Luca Efinger, der Überraschung in dieser Klasse. Und die Hessen… wieder knapp vorbei am Podium. Platz 5 am Ende, bester nicht Bayer.

klasse-4 ramon-tuerk-k4

Klasse 5, die Klasse der Fahrerinnen und Fahrer deren zum Teil letzte große Jugendmeisterschaft hier in Pößneck gefahren wird. Man kramt in der Vergangenheit, den Erlebnissen im Kart Slalom Sport, den Bekanntschaften, den immer währenden Konkurennten, Sieg und Niederlage, Freundschaften. Aber auch hier sind die Klingen geschärft, so ist das nicht. Was sagt das BEBA Orakel ? Im BEBA Zelt ist nun Stimmung denn das Orakel sagt: die Favoriten haben niedrige Startnummern und kommen bereits am Anfang. Wie kann das denn sein? Auf die Nummer 4 fällt am Ende die Karte vor der ersten Startfreigabe, aber bereits die Nummer 2 und die Nummer 5 sprechen auch ein Wörtchen mit, so das Orakel. Verwundert reiben sich alle im BEBA Zelt die Augen. Es kommt wie prognostiziert. Bereits die Nummer 2, Philipp Lehmann brennt eine Zeit in den Hexenkessel der Pößnecker Arena an der sich fast alle die Zähne ausbeißen sollten. Joschua Paul Schweizer, der Oberflockenbacher Bundesendlaufsieger von 2014, mit der Nummer 4 und Christian Bachmann der Nordbayer mit der Nummer 5 halten Schritt. Hinzu gesellt sich noch Tim Schmidt, der Altenbacher bevor Jakob Siebert vom AV Kiel am Start steht. Auch er hat schon mal den Titel eingefahren, also kein unbeschriebenes Blatt. Welch eine Zeit setzt er denn da? 34,91 sec. das ist abolute Spitze. Der Junge aus dem hohen Norden hat Nerven wie Drahtseile und verweist die haushohen Favoriten auf die Plätze nach dem ersten Tag. Und die Hessen? Ganz ruhig ist es geworden im Hessenzelt nahe der Hüpfburg. Gott sei Dank ist heute nichts passiert, alle gehen fit in den 2 ten Tag, hört man Hilmar Mohr murmeln. Jakob Siebert hat bereits einen guten Vorsprung herausgefahren, er kann ruhig schlafen. Alle anderen liegen auf Angriffsposition, müssen aber hoffen das etwas passiert, was niemand für möglich hält in Klasse 5. Verkürzter Kurs am zweiten Tag, da holt man nicht mehr viel. Alles geht seinen Gang bis das der letze Starter dieser deutschen Meisterschaft 2016 zu seinem letzten Lauf, dem letzten Lauf des Tages an der Startlinie steht. Es ist Jakob Siebert, der klar führende. Nur noch durch und die zweite Deutsche Meisterschaft ist klar. Ruhig geht er die Sache an… im Prinzip haben es alle schon durchgewunken… letzte ausgemachte Schwierigkeit der lang kurze BEBA Schweizer .. kein Problem, er hat ihn schon zwei mal sicher heute durchfahren… auch diesmal …alles klar, jetzt ertönen die Tröten der Nordlichter, die Stimmung auf dem Siedepunkt.. die letzte kleine Aufgabe vor dem Halteraum … das Deutsche Eck ….nein, nein, nein , was ist das? Er tickt den letzten Pylon dieser Meisterschaft mit dem linken Hinterrad leicht an. Der Pylon rutscht noch als Jakob schon in der Haltegasse steht. Der Sachrichter läuft los… Totenstille in der Arena, der Hexenkessel der gerade noch gebrodelt hat, ist plötzlich verstummt. Ein zweiter Sachrichter wird hinzugezogen und dann, Atemlos… die Hand des Sachrichters geht zum Pylon … er reckt ihn in die Höhe … das Zeichen für einen Fehler ! Zwei Strafsekunden für Jakob Siebert … der große Vorsprung weg, der Traum geplatzt wie eine Seifenblase … am letzten Pylon der Meisterschaft um wenige cm außerhalb der geforderten Markierung. Welch ein Drama. Ungläubige Blicke gehen indes durch das Württemberger Publikum und den sich bereits als Vizemeister fühlenden Joschua Paul Schweizer. Er weis gar nicht wie ihm geschieht … und plötzlich ist er Deutscher Meister. Die Nummer 4 ! Philipp Lehmann auf Platz 2 und Christian Bachmann auf Platz 3 die Startnummern 2 und 5. Jakob Siebert landet unglücklich auf Rang 7. Und was machen derweil die Hessen….sie packen … lautlos …nur Platz 9 für Jessica Jung und 10 für Timo Voland. Da hatte man sich mehr ausgerechnet. Jetzt geht es zur Siegerehrung ins große picke packe voll gepackt Festzelt. Warten ist angesagt… die Einspruchsfrist läuft noch…alles Regelgerecht. So muss das sein. Auch die Mannschaftsauswertung läuft noch. Viel Fleißarbeit für die Organisatoren, die derweil die Ehrenpreise und Gastgeschenke für alle Teilnehmer vorbereiteten. Auch die gesponserten BEBA Reifensätze für die Klassensieger wurden parat gestellt. Der Sprecher kündigt an in 10 Minuten geht es los… es brodelt im Festzelt … alle sind wieder bester Laune, vergessen die Strapatzen der abgelaufenen Saison. So muss das sein. Da plötzlich, ganz im Hintergrund lauter Jubel in dem Bereich wo die Hessen ihr Plätzchen im großen Zelt gefunden haben. Das Mannschaftsergebnis spricht sich im brodelnden Festzelt rum. Die Online Ergebnisübertragung wird noch ein letztes Mal auf dem Handy angeworfen … und tatsächlich…was ist das denn …. Hessen liegt vorn und holt die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ! Das ist so unglaublich das es selbst Hilmar Mohr nicht mehr auf der Bank hält. Damit hatte niemand mehr gerechnet. Dann ruft Andreas Heinz, der Orgaleiter, das DMSJ Team und Richard Acht (Delegationsleiter des Rheinlandes) auf die Bühne. Nach alter Tradition wird die fluchs besorgte Pylone als äußeres Zeichen an den nächsten Ausrichter der Deutschen Meisterschaft übergeben. Es ist der HAC Simmern im Hunsrück ganz in der Nähe des Airports Hahn. Dort wird auf der sogenannten „Bohrinsel“ nahe Lautzenhausen das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2017 ausgetragen. Dies hatte sich ganz am Rande der Tage von Pößneck ergeben. Ein Happy End, welches schöner nicht sein konnte. Von dieser Stelle aus Danke an alle Helferinnen und Helfer sowie den Verantwortlichen des MSC Pößneck für dieses wunderbare finale Wochenende einer dramatischen Kart Slalom Saison 2016. Hier hat man das Herzblut wahrlich gespürt was ihr investiert habt. So geht’s …..wie die Überschrift es aussagt.

klasse-5 joshua-paul-schweizer-k5

mannschaft

 

Dean Mussenbrock triumphiert beim Finale in Wittgenborn. Doppelsieger auf Vogelsbergring und Gesamtsieger im ADAC Youngster Cup 2016

Oktober 22nd, 2016

img-20161022-wa0002 img-20161022-wa0003

Dean Mussenbrock hat sich seinen Traum auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn erfüllt. Besser konnte es beim Finale des ADAC Youngster Cups 2016 für den Fahrer Fuldaer AC nicht laufen, das musste an diesem Wochenende auch der große Widersacher der gesamten Saison Conner Karnik vom AMSC Allendorf/Eder neidlos anerkennen. Während Conner so seine liebe Müh und Not hatte sich im Feld zu behaupten, zog Dean einsam seine Bahnen an der Spitze. Leon Marcus Schmitt aus Eisenach war nicht am Start weil er sich für die Deutschen Kart Slalom Meisterschaften in Pößneck qualifiziert hatte, sodass der von vielen erwartete große Dreikampf ausviel. Die sich bietende Chance nutzten Nils Höber vom MSC Wolfhagen, Jannik Remmert vom Fuldaer AC und auch überraschend Benedikt Korov vom MSC Mühlheim um auf’s Treppchen zu fahren und einen gelungenen Saisonausklang zu feiern. Für Conner Karnik langte es an diesem Final Wochende nach einer ebenfalls herausragenden Saison nur zum Streichresultat und damit der Vizemeisterschaft in dieser Saison während Dean Mussenbrock sein Glück kaum fassen konnte und ausgelassen den ersten großen Titel feierte. Leon Marcus Schmitt behielt seinen dritten Gesamtrang. Alles in allen freuten sich Oliver Brauer und sein Orga Team bei der abschließenden Siegerehrung über eine sehr gut und spannend verlaufene Saison 2016. Die Planungen für 2017 laufen schon auf Hochtouren und es ist mit einigen Neuerungen zu rechnen.

img-20161022-wa0001 img-20161022-wa0004

Kart Youngster Cup Lauf 11 und 12 in Hagen – Spitzenquartett gibt sich keine Blöse

Oktober 22nd, 2016

img-20160925-wa0028 img-20160925-wa0023

In der „grünen Hölle“ auf den Hagener Motodrom trafen sich die ADAC Youngster Cup Fahrer um ihren Orgaleiter Oliver Brauer zum vorletzten Show Down in dieser spannenden Saison. Dean Mussenbrock wollte die Spitzenposition halten und möglichst schon sicher vor dem letzten Rennen als Gesamtsieger nach Wittgenborn fahren. Seine Konkurennten wollten aber genau das unbedingt vermeiden und hofften auf das große Finale in Wittgenborn. Zum großen Angriff wollten Conner Karnik, der Fahrer des AMSC Allendorf/Eder und Leon Markus Schmitt vom MC Eisenach an diesem Wochenende blasen. Hinzugesellte sich auch noch Nils Höber vom MSC Wolfhagen, der auch noch seine Chance auf’s Gesamttreppchen irgendwie witterte. Super eng ging es in den beiden Rennen zu, ganz besonders an der unmittelbaren Spitze. Dean Mussenbrock vom Fuldaer AC musste mächtig fighten um die Angriffe von Conner Karnik in die Schranken zu weisen, was ihm aber schlußendlich gelang. Jeweils ein Wimpernschlag gab am Ende den Aussschlag für den Fahrer aus Fulda. Leon Markus Schmitt und Nils Höber kamen in den beiden läufen jeweils auf Platz 3 und 4 sodas sich am Gesamtklassement an diesem Rennwochenende nichts änderte. Auf Rang 5 und 6 wechselten sich Louis Jakobs und Jannik Remmert ab. Benedikt Korov, Ben Grosskopf und Noah Schuster sowie Ennio Leib vom AC Wetzlar (bereits Klassensieger 1) sammelten erste Erfahrungen auf der WM Strecke der 1970 ger Jahre, die auch heute noch den Fahrern jede Menge abverlangt. Das Spitzenquartett zeigte sich in Hagen unbeeindruckt von der „grünen Hölle“ und gab sich keine Blöse. Nun geht es nach Wittgenborn wo in einem spannenden Finale die Sieger der Saison 2016 gekürt werden. Oliver Brauer indess ist schon jetzt mitten in den Vorbereitungen auf die Saison 2017 für die es möglicherweise einige Neuerungen und Ergänzungen gibt. Warten wir mal ab was da noch so alles kommt.

img-20160925-wa0022 img-20160925-wa0020

img-20160925-wa0026 img-20160925-wa0019