Archive for the ‘Kart Slalom’ Category

BEBA Sommertour 2017 gastiert in den Weinbergen von Heilbronn – ADAC Württemberg Gastgeber für die besten Kartslalomfahrer/innen des Regionalverbands

Sonntag, August 6th, 2017

Die Weinberge von Heilbronn, nicht nur ein Ziel der BEBA Sommertour 2017, sondern auch das Ziel viele Kart Slalom Fahrer/innen in Baden Württemberg. Die Vorquallifikationen in den 3 Unterregionen hatten all die Teilnehmer bereits gemeistert, nun ging es mitten in den herrlichen Weinbergen um Heilbronn um die Regionalmeisterschaft. Auf zwei Kursen wurde in 4 Läufen die Meisterschaft endschieden. Haucdünn ging es zu in diesen 5 Klassen gespickt mit Top Favoriten im Bundeswettkampf. Diese Tage in Heilbronn künden schon früh von dem was uns im Herbst beim Bundesendlauf in Kuppenheim erwartet. Wir freuen uns bereits auf ein tolles Finale in Südbaden.

 

 

BEBA Sommertour macht Station in Bad Aibling

Sonntag, August 6th, 2017

Die Kartslalomszene aus den bayerischen Regionen Mitte/Nord, Ost, Süd/Ost, Süd und West traf sich zur Südbayerischen ADAC Kartslalom Meisterschaft 2017 am letzten Sonntag auf dem Klubgelände des AMC Bad Aibling und die BEBA Sommertour machte einen Stop ganz im Süden unseres Landes.

An zwei Tagen zeigten in insgesamt vier Läufen 140 FahrerInnen aus ganz Südbayern ihr fahrerisches Können durch die Pylonen. Hans Retzer (Sportbeauftragter Kartslalom), Manfred Poschinger (Fachberater Niederbayern), Florian Wieland (Fachberater Schwaben) und Hans Senoner (Fachberater Oberbayern) stellten am Samstag einen anspruchsvollen Parcours mit Brezel, Schikane, Z, deutsches Eck, Kasten usw. auf. Der neue Parcours am Sonntag beinhaltete die Aufgaben Kreuzung, Schneckenhaus, S-Spurgasse, Ypsilon, Schweizer Slalom usw. Beide Parcours verlangten volle Konzentration und mussten schnell und vor allem fehlerfrei durchfahren werden.

In der Klasse 1 der 8- und 9-jährigen siegte Yasin Bacak (MSC 12 München) vor Christoph Wilhelm (MS Bayerwald Eging) und Tobias Stemplinger (RC Hauzenberg).

In der Klasse 2 sicherten sich David Karl (MSC Olching), Bastian Bodmeier (MC Wasserburg) und Pascal Bebnik (MSC Johanniskirchen) die Plätze auf dem Stockerl. Das erste Mal für den ADAC Endlauf qualifiziert, fuhren die beiden AC Inzell-Fahrer Luca Fischer und Lenard Sach (beide Bad Reichenhall) auf die Plätze 23 und 25.

In der Klasse 3 stand Massimo Ziegler vom MC Aichach ganz oben auf dem Stockerl, gefolgt von Lukas Schmid (MTC Waldkirchen) und Janina Schall (MSC Al Corsa).

Den Sieg in der Klasse 4 holte sich Alexander Heindl (MSG Bayer. Wald Hutthurm) gefolgt von Kilian Heichele (MSC Steingaden) und Marco Costanzo (MC Wasserburg).

Auf die ersten drei Plätze in der Klasse 5 fuhren Sebastian Klimas (MTC Waldkirchen) vor  Alexander Joachimstaller (AMC Bad Aibling) und Lukas Ellinger (KC Eggenfelden).

Bei den Großen in der Klasse 6 standen Tim Süß (MSC Dreiburgenland), Christoph Birner (AMC Bad Aibling) und Jürgen Dombrowsky (MSC Al Corsa) auf dem Stockerl.

Es ist Qualli Time im JKS (Jugend Kart Slalom) !

Mittwoch, Mai 31st, 2017

Hätte.., wenn und aber und wenn ich … dann …, wäre die verflixte Pylone nicht gewesen, dann …, nächste Woche in.. dann …, wenn das blöde Gewitter nicht, dann …, mir fehlen noch … und ich bin dabei, Maaaaannnnnn, so oder so ähnlich verläuft zur Zeit in vielen Wohnzimmern, Autos, Werkstätten oder in der Schule, beim Training so manches Gespräch landauf, landab. Hoch oben im Norden Schleswig Holsteins genauso wie im tiefsten Südbayern, im Westfalen nicht anders als im Hessenlande, in der Pfalz im gleichen Wortgewitter wie in Berlin oder Brandenburg. In Südbaden fallen dann und wann die Worte: Finale zu Hause .. in der Kuppenheim Arena … und in Nordrhein fiebert man dem Finale Grande entgegen… Es ist Qualli Time im Jugend Kart Slalom 2017. Die Spannung steigt von Wochenende zu Wochenende, jetzt müssen die Punkte gesammelt werden. Nur noch wenige Wochen und die ersten Teilnehmerplätze werden vergeben sein. Die ausrichtenden Clubs der Qualliveranstaltungen, geben ihr Bestes. So mancher Favorit gerät plötzlich ins Straucheln und Faustdicke Überraschungen werden gefeiert wie ein großer Titel. Mammas und Papas, Omas und Opas, Brüder und Schwestern, Trainer und Betreuer, Vereinskameraden, Freunde und Freundinnen und alles was sonst noch so Daumen hat die zu drücken gehen fiebern mit.. Nein diese Zeit wollen wir nicht missen … Qualli Time im JKS … Freude, Tränen, ungläubiges Staunen, Lachen oder Weinen, Ärgern, Nägelkauen, sich verkriechen, gar nicht hin hören wollen, auch nichts sehen wollen, Tunnelblicke, hoch rote Köpfe, Jubelschreie, bittere Enttäuschung, klatsch naß geschwitzt, voll naß geregnet, zu viel gegessen, wenig geschlafen, ganz nervös…Auch das gehört dazu, genau das, das wollen wir sehen … Qualli Time im JKS…. Die Uhren fest im Blick, Pylonen wie festgenagelt, Kurse so unrund wie noch was, da stimmt doch was nicht in der Figur…Pylonenabstand zu groß…, Kurs viel zu schnell.., Mikimauskurs das geht ja gar nicht…, was für ein Bodenbelag …und wie lange mussten wir denn warten bis es los ging… der Luftdruck viel zu hoch, die blöden Karts…, die Schiedsrichter… der Sprecher…. der Trainer ….. Jaaaaa, Qualli Time im JKS …Die vielen ehrenamtlichen Helfer bereiten sich in Kuppenheim und Wülfrath auf die großen Finals schon kräftig vor. Sie erwarten Euch und freuen sich Gastgeber zu sein für die Saisonhöhepunkte eines sicherlich wieder spannenden JKS Jahres 2017.

Rundstrecken Einsteiger Cup des ADAC Niedersachsen/Sachsen Anhalt – Auftakt mehr als gelungen – Rundstrecke auf Fliegerhorst Fassberg im Blickpunkt

Samstag, April 8th, 2017

Die Sonne stand hoch oben im Zentrum des Himmels und leuchte hell und warm, bereits um 8.30 Uhr an diesem Samstagmorgen. Die Augen von Manfred Sudau, dem alten erfahrenen Strategen in Sachen Kartsport, leuteten genau so hell wie die Sonne. Warm ist ihm sicher auch geworden, als ein Team nach dem anderen auf dem alt ehrwürdigen Fliegerhorst in Fassberg eintraf, die Zelte aufgebaut wurden und der erste Motor seine Geräusche von sich gab. Eine lange, sehr lange, Zeit der Vorbereitung hatte für Manfred Sudau in diesen Minuten ihren vorläufigen Höhepunkt. Alle angemeldeten Teams waren seinem Ruf nach Fassberg gefolgt. Die klaffende Lücke zwischen dem Kart Slalom Sport und der Kart Rundstrecke mit ihren Prädikaten des NAKC oder des ADAC Masters soll, so die Hoffnung von Manfred Sudau und seinen emsigen Helferinnen und Helfern, durch den Rundstrecken Einsteiger Cup geschlossen werden. Es ist noch viel zu tun und nicht alles kann gleich beim ersten Mal perfekt sein, aber der sehr wichtige erste Schritt ist mehr als gelungen. Nach einer Stunde des „Beschnupperns“ und der Boxeneinweisung, stand dann die Feuertaufe für den „alten Hasen“ Manfred Sudau an. Gekonnt und mit dem entsprechenden Nachdruck wies er sowohl die Youngster auf der Runstrecke als auch die Schrauber, Eltern und Großeltern in alle Belange dieser neuen Serie ein. Er erläuterte die Abläufe einer Kart Rennveranstaltung von A bis Z. Ein dringender Appell ging an die Youngster immer ihre Fitness im Blick zu haben. Die wichtigste Voraussetzung für einen guten Motorsportler. Kondition und Konzentration, Dinge die im Rundstrecken Einsteiger Cup ebenfalls auf der To Do Liste stehen. Nachdem die Rahmenbedingungen mehr als nur Eindeutig vermittelt wurden, ging es daran die neuen BEBA Reifen in Empfang zu nehmen und zu montieren…. Etwas ganz Neues für die Kids und ihre zum großen Teil Eltern Teams… das machen im Kart Slalom immer die Vereinsschrauber. Wie geht denn das? Laufrichtung? Welche Laufrichtung? sind doch Slicks ! Luftdruck ? Na ja, ist das wichtig? Felgen, ach, da gibt es unterschiedliche? Reifengröße Regen und Slick auch unterschiedlich? Spur, Sturz, Nachlauf… was ist das denn? Gewicht? Ist das auch wichtig? Bin viel zu leicht, wo packe ich das Zusatzgewicht am besten hin? Immer wiegen? Flaggen? Startaufstellung? Ideallinie? Genau dafür war der Einstiegslehrgang gedacht… und von wem kann man all das besser erfahren als von einen „alten Hasen“ und seinem Team. Für ein schönes Mittagessen hatte das Team auch gesorgt. Besser konnte der Einstieg in den Runstrecken Einsteiger Cup nicht laufen, jetzt gilt es für alle gemeinsam den richtigen Geist zu entwickeln um die klaffende Lücke zwischen dem Kart Slalom Sport und der Rundstrecke endlich sinnvoll und mit dem rechten Maß zu schließen. Wir sind alle gespannt darauf wie sich dieses Projekt entwickelt, so Manfred Sudau am Ende eines gelungenen Einstiegslehrgangs auf der neu gestalteten Rennstrecke des Fliegerhorsts Fassberg.

Top News: Deutsche Kart Slalom Meisterschaft in Wülfrath (NRW) – 20. bis 22. Oktober 2017

Samstag, Februar 25th, 2017

Jetzt ist alles unter Dach und Fach. In Wülfrath in Nordrhein-Westfalen wird vom 20. bis 22. Oktober 2017 das Herz des Deutschen Kart Slalom Sports schlagen. KSC und MSC Wülfrath laden zum Tanz durch den Pylonenwald. Spannend auch die Frage ob die beiden neu ins Reglement aufgenommenen Aufgaben Z und Schikane in Wülfrath schon von den Fahrerinnen und Fahrern bewältigt werden müssen. Es ist also für jede Menge Hochspannung gesorgt. Das Fieber fängt schon am Ende der Karnevalszeit an zu steigen, schließlich verbleiben „nur“ noch weniger als 8 Monate bis zum absoluten Höhepunkt der Kart Slalom Saison 2017. Auf geht’s der Kampf um die Qualli kann beginnen.

 

Top News am heiligen Abend: ADAC Niedersachsen startet Projekt Rundstrecken Einsteiger Cup für Kartfahrer/innen. BEBA Reifenpartner !

Samstag, Dezember 24th, 2016

Rundstrecken Einsteiger Cup für Kartfahrer/innen beim ADAC Niedersachsen

Eine weitere Top News erreicht uns am Morgen des Heiligen Abends 2016. Der ADAC Niedersachsen hat das Go erteilt für das Projekt Rundstrecken Einsteiger Cup (REC) für Kartfahrer/innen. Unter der Federführung von Manfred Sudau steht diese neue, sicherlich sehr wichtige, Rennserie, die es sich als Ziel gesetzt hat unter möglichst fairen, kostengünstigen Bedingungen junge Motorsportler (Kart,- und Kartslalom Fahrer/innen) an die Rundstrecke heranzuführen. Mit dem Ziel der Jugendförderung hat der ADAC Niedersachsen schon 20 Honda Motoren beschafft, die nach jeder Veranstaltung alle wieder eingesammelt und zentral nachgeschaut/überholt werden. Zur nächsten Rennveranstaltung werden diese dann neu verlost. Gleiches gilt auch für die Reifen. Als Reifenpartner erhielt BEBA den Zuschlag. Gefahren werden soll auf den speziell konzipierten BEBA Race Runner BAZ REC sowie den BEBA Wet Runner REC. Geplant sind 8 Rundstreckenveranstaltungen im Jahr 2017 wobei auf jeder Veranstaltung jeweils 2 Wertungsläufe ausgetragen werden. Die Einschreibung in diese Serie ist gestartet. Weitere Informationen zu dieser sicherlich interessanten neuen Serie erteilt Manfred Sudau auch an Interessierte aus anderen Regionalverbänden.

Hier die Internetseite auf der sie mehr erfahren können:

http://adac-ortsclub.de/index.php/sport/kartsport/1116-clubsport-reglements

 

Top News: ADAC Bundesendlauf 2017 in Kuppenheim ! BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner die Reifen für die Kart Slalom Finals 2017.

Freitag, Dezember 23rd, 2016

Das ist die Top News für die Kart Slalom Fans direkt vor dem Weihnachtsfest :

Der ADAC Bundesendlauf im Kart Slalom findet vom 13. bis 15. Oktober 2017 in der Motoballarena Kuppenheim (Südbaden) statt. Wie Rolf Hesse (Kart Slalom Beauftragter ADAC Südbaden) heute uns bekannt gab, wird in Kuppenhein auf BEBA Slalom Runner sowie dem BEBA Intermediate Runner gefahren. Sollte es, hoffentlich nicht, stark regnen, kommen die BEBA Wet Runner zum Einsatz. Es soll mit PCR Karts gefahren werden. Da die Motoballarena nur an diesem o.g. Wochenende zur Verfügung steht, muss der Termin für die Deutsche Meisterschaft verschoben werden. Es stehen für die Deutsche Meisterschaft nun das Wochenende um den 07/08. Oktober oder den 21/22 Oktober zur Verfügung. Für die Deutsche Kart Slalom Meisterschaft ist noch kein Veranstalter bekannt.

 

Ab heute zu Sonderpreisen, BEBA Race Kartreifen aus aktueller Produktion !

Montag, Oktober 31st, 2016
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Einmalige Sonderpreise pro Satz !

Ab heute läuft der Verkauf der BEBA Race Kart Reifen Medium Prime und Option sowie Slalom 2000 Medium aus aktueller Produktion zu absoluten Sonderpreisen. Die Sonderpreise sind nach Typ und Abnahmemenge gestaffelt. Die Lieferung zu Sonderpreisen läuft nur solange Vorrat reicht. Bestellungen und Anfragen per Mail unter: info@beba-karttires.com

 

So geht’s ….. Deutsche Kartslalom Meisterschaft 2016 im thüringischen Motorsportmekka Pößneck !

Sonntag, Oktober 23rd, 2016

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Die Deutschen Meister im Jugend Kart Slalom 2016 von links: Max Reis K1 (Saarland), Lars Oskar Raab K2 (Württemberg), Alec Bergener K3 (Bayern), Ramon Türk K4 (Bayern), Joschua Paul Schweizer K5 (Württemberg)

  • Topfavoriten auf den Punkt in Jahresbestform
  • Max Reis und Lars Oskar Raab bei den Jüngsten vorn
  • „Die Leiden des jungen Maxi“ – frei nach dem Goethe Roman
  • Unglaublich – die Geschichte des ewigen Zweiten –
  • Alec Bergener und Ramon Türk, zwei Südbayern maschieren
  • Joschua Paul Schweizer holt den Titel in Klasse 5
  • Der verflixte letzte Pylon
  • Hessen vorn – Deutscher Mannschaftsmeister

Viele schöne Überschriften hätte er haben können, unser Bericht über die Deutschen Jugend Kart Slalom Meisterschaften die am dritten Oktoberwochenende im thüringischen Motorsportmekka Pößneck stattfanden, wir haben uns für die kürzeste, schlichteste aber sehr viel aussagende Variante endschieden …. So geht’s …… zwei Worte, die alles beschreiben was wir erlebt haben.

Wir schreiben Freitag den 14. Oktober 2016, schon morgens fiebern viele Jugendliche Kartslalom Fahrer sowie deren Betreuer, Eltern, Großeltern und Geschwister diesem Wochenende entgegen. Dem Ziel einer langen Reise, einer Reise durch eine lange an Dramaturgie kaum zu überbietende Kart Slalom Saison 2016. Was wird uns erwarten in Thüringen, diesen Satz hört man aller Orten. Zunächst einmal erwartet uns die Weite des Landes, keine große Millionenstadt weit und breit, ob wir den Weg zum Veranstaltungsort wohl finden? Aber sicher doch …schon weit vor dem thüringischen Motorsportzentrum ist alles ausgeschildert, man muss nur seine Augen offen halten dann kann nichts passieren. Und dann … woooh… ein Riesenzelt, eine „Kartslalom Arena“, ein Hexenkessel … schon der erste Eindruck vermittelt das hier viele ehrenamtliche Hände mit ganz viel Herzblut eine Deutsche Meisterschaft vorbereitet haben, die dem Anspruch des höchsten Deutschen Prädikats gerecht wird. Es ist alles auf dem Punkt gerichtet. Perfekt, so muss das sein. Die Schiedsrichter haben bereits mit der Parcursaufstellung begonnen und alle Augen richten sich jetzt auf die Aufgaben die die besten Deutschen Kartfahrer und Kartfahrerinnen am nächsten Tag bewältigen müssen. Das Fiber steigt spürbar. Sitzprobe … auch das ist gerichtet im großen Festzelt warten die Karts. Eltern und Großeltern richten derweil alles für die letzte Nacht vor dem Saisonhöhepunkt. Auch das Fahrerlager mit den vielen Wohnmobilen ist für die Helfer und Verantwortlichen das MSC Pößneck kein Problem, denn das nahe Motocrossgelände gibt alles her was man für so etwas benötigt. Nun geht es für die Verantwortlichen aus den einzelnen Bundesländern zur jährlichen Besprechung mit der DMSJ in das schmucke Vereinsheim. Auch da ist alles vorbereitet, gibt es doch einiges zu besprechen. Reglementsdiskusionen unumgänglich nach den Ereignissen in dieser Saison…eine klare Linie wird festgelegt und von den Verantwortlichen für die Sachrichter auch klar hinterfragt und schlußends bestätigt. 3 neue Aufgaben werden für das Reglement gut ausgearbeitet vorgeschlagen ( Z, M, und Bahnschranke) – ob sie am Ende in das Reglement aufgenommen werden, endscheidet das höchste Gremium. Ein Vorschlag geht auch in Richtung genauer Bemaßung der Aufgaben. Hier soll der Vorschlag der DMSJ ausgearbeitet vorgelegt werden. Dann noch das Thema Superkart, 9 PS, Slalom 2000 oder welche Bezeichnung der Kart Slalom auf einem dem Autoslalom ähnlichen Parcurs auch immer hat. Es gibt zu diesem Thema viele unterschiedliche Ansätze die ersteinmal auf einen Nenner gebracht werden müssen um ein klares Bild zu erhalten. Dieser Aufgabe hat sich die DMSJ angenommen. Und dann ist da auch noch die ehmalige deutsche Jugendkartslalom Meisterin Andrea Lorenz. Was macht die denn hier, fragten sich viele, die sie aus vergangenen glorreichen Tagen im Slalomkart noch kannten. Die Antwort ist ganz einfach, Andrea soll neue Fachberaterin der DMSJ in Sachen Kart Slalom werden und damit Nachfolgerin von Kirsten Hasenpusch die dieses Amt lange Jahre ausgeübt hat. Ich will hier mal ein bischen Reinschnuppern was mich so erwartet, erklärte Andrea Lorenz. Eine bessere Wahl hätte die DMSJ kaum treffen können, jede Menge geballte Erfahrung in Sachen Kart Slalom bringt Andrea mit.

arena-1 arena-2 arena-4 arena

Samstag früh, man kann es kaum erwarten. Nach dem Frühstück geht es um 6.30 Uhr hinaus in die “ Arena“. Ein wunderbarer Tag in der Weite des thüringischen Landes wird kommen. Die Morgensonne strahlt bereits. Verdient haben sie es sich, die fleißigen Helferinnen und Helfer des MSC Pößneck. Ein Traumtag für den sie viele viele Stunden ihrer Freizeit geopfert haben. Die Arena füllt sich zusehens. Die großen digitalen Uhren leuchten bereits. Der letzte Mikrotest, die Plyonen werden noch mal genau geprüft, Karts klar, Reifendruck … da müssen wir doch noch mal ins BEBA Zelt und den genauen Druck erfragen. Alles läuft perfekt. Dann geht es los. Pünktlich. Klasse 1 startet. Und schon sind wir mitten in den Geschichten die so eine Deutsche Jugendkartslalom Saison schreibt, man glaubt es kaum. Die Bayern sind es mal wieder die gleich zeigen wo es lang geht, Julian Luca Hasslinger und Janik Roth legen mächtig vor. Samuel Drews und Maximilian Rung aus Baden Württemberg schaffen es auch die zunächst magische 40 Sekunden Marke zu knacken. Fehlen noch Max Reis der einzige Vertreter des kleinen Saarlands und man höre genau David Pilgram, der Hesse. Ja genau, das ist der Hesse den es erst vor wenigen Tagen in Hannover unmittelbar vor seinem Lauf in der Hüpfburg die Knochen so schwer verbogen hatte, das er ins Krankenhaus musste statt ins Kart. Alle Versuche es trotzdem zu schaffen und zu starten blieben in Hannover erfolglos, auch zum Verdruss seines Verantwortlichen Landesbetreuers Hilmar Mohr, der gerade auf David große Stücke hält. Nun aber… es geht trotz Verletzung hier und heute. Die Hüpfburg hat Hilmar nun auch in sein Sichtfeld gerückt, damit ja nicht wieder etwas passieren kann. Eine top Zeit im ersten Durchgang. 40 Sekunden Marke klar unterboten, trotz Verletzung. Es geht doch, freute sich Hilmar Mohr. Doch dann der zweite Durchgang. Max Reis und auch David Pilgram patzen. Pylonenfehler … alles aus für die beiden Top Fahrer schon nach dem ersten Tag. Die Bayern vorn. Das hatte sich der Hesse Hilmar Mohr und die starke Saarländische Fraktion um Julia Trampert und Olli Warken ganz anders vorgestellt. Der Sonntag in dieser Klasse hielt es aber besser mit den beiden Top Fahrern. Voll auf Angriff standen die Zeichen. Während Janik Roth zwei Mal patzt und Jan Luca Hasslinger nur zweimal knapp die 30 Sekunden Marke unterbieten konnte, drückten Max und David mächtig auf’s Gaspedal. Die Hessischen Fans und Hilmar Mohr waren im Fiber als es geschah – im BEBA Schweizer – dem erst lang und dann kurz gestellten bergauf Schweizer unmittelbar vor dem BEBA Zelt, rutschte bei David ein Pylon heraus aus der Markierung. Enttäuschung in allen Gesichtern der Hessen – doch die Zeit, was für eine Zeit hatte David da hingelegt? Eine Fabelzeit, die es ihm ermöglichte trotz 2 er Pylonenfehler deutscher Vize Meister zu werden. Und Max Reis, der Saarländer, stand ihm nichts nach. Auch er fegte ohne Fehler auch durch den BEBA Schweizer und feierte somit seine erste Deutsche Meisterschaft sehr zur Freude der Saarländischen Fraktion. Auch Jürgen Juschkat, Kirsten Hasenpusch und Andrea Lorenz von der DMSJ hatten in der BEBA Longe ein schönes, sonniges Plätzchen gefunden um den Geschichten die so eine Deutsche Meisterschaft schreibt beizuwohnen.

klasse-1 max-reis-k1

Die Klasse 2, diese wurde geprägt von den Fahrern der Fachverbände Baden Württemberg, Bayern und Hessen. Da waren schon Fahrer dabei die in der Klasse eins in den vergangenen Jahren aufhorchen lassen haben. Zum Beispiel Aren d’Almeida, Timo Sigl oder Lars Oskar Raab auch Tylor Hebenstreit, Jonas Stockinger oder Simon Brodt. Ein Favoritenkreis der größer kaum sein konnte. Bis in den zweiten Lauf hinein schien auch alles seinen gewohnten Gang zu gehen und es schien als sollten die Favoriten den Titel unter sich auszumachen. Dann aber war es zunächst Timo Sigl, der Bayer, der einen Pylon zum kippen brachte. Da nützte selbst die gute Zeit nichts mehr. Im zweiten Umlauf dann Aren d’Almeida, auch seine Fans mussten mit ansehen als eine Pylone viel. Lars Oskar Raab, der Junge aus Backnang, setzte zwei top Zeiten ohne Fehler. Er ist ganz vorn dabei. Sonntag, jetzt der kurze Kurs auf dem man wenig Zeit gut machen kann und der verflixte BEBA Schweizer. Doch all dies hinderte Lars Oskar Raab nicht seine führende Position zu halten und Deutscher Meister zu werden. Aren d’Almeida gelang das Kunststück trotz Pylonfehler Vizemeister zu werden und Simon Brodt holte Bronze nach Bayern. Unglücklich die Hessen, Platz 4, 6 und 8 bedeuteten zwar ein Top Mannschaftsergebnis aber der erhoffte Podestplatz blieb aus.

klasse-2 lars-oskar-raab-k2

Klasse 3, Mittagszeit in Pößneck. Auch hier ist alles perfekt. Die Versorgung stimmt, die Preise sind Jugendgerecht. Die Sonne steht hoch oben am Himmel und es scheint als wäre es Sommer. Favoriten ja, hier gibt es schon welche. Top Favoriten. Allen voran Alec Bergener, der AvD Fahrer der Scuderia Kempten und Luca Hinzer, der Pfälzer, aber auch Lina Uck aus dem hohen Norden vom AC Schleswig und Kevin Thiele der Hesse stehen ganz oben auf der Liste der meist genannten Favoriten. Keiner hat Fabian Netemeyer vom AC Melle auf dem Zettel wenn es um die Titelanwärter geht. Vorsicht…der Junge ist gut, hört man im BEBA Zelt, aber Alec Bergener… Das wieder mal aktive BEBA Orakel legt im Vorfeld seine Karte auf die Startnummer 34. Alle Fahrer sind Top Fit hier nach Pößneck gekommen. Punkt genau war die Vorbereitung, vergessen die Qualen der Qualli. Hier zählt es, nur hier. Gas immer wieder Gas. Es fällt kein Pylon. Die Favoriten geben sich keine Blöse. Nach dem ersten Tag ist Alec Bergener bereits etwas enteilt, aber alle anderen sind in Lauerstellung. Sonntag, auch der verkürzte Kurs mit der höchst Schwierigkeit dem langen kurzen BEBA Schweizer, macht allen Favoriten kein Problem lediglich Lina Uck und Linus Pusch von den Favoriten überstehen die Umläufe nicht fehlerfrei und verabschieden sich damit aus dem Kreis der Podiumsanwärter. Der Weg ist frei für Alec Bergener, Deutscher Meister 2016, ganz überlegen. Und Fabian Netemeyer, der Junge den niemand auf dem Zettel hatte, er fährt super sicher und schnell die Deutsche Vizemeisterschaft ein. Glückwunsch nach Melle. Auf dem Bronze Rang Luca Hinzer, der Pfälzer Bub. wieder eine Klasse Leistung von ihm. Was ist mit Kevin Thiele, dem Hessen? Platz 4. Wieder ein Top Ergebnis für die Hessen aber wieder knapp am erhofften Podiumsplatz vorbei. Es ist doch zum Haare raufen für Hilmar Mohr dem Hessischen Beauftragten und seinem Team.

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Klasse 4, jene Klasse in der Geschichten geschrieben werden und jene Klasse in der sich Geschichten tatsächlich wiederholen. Unglaublich aber wahr. Die Klasse der Top Favoriten, alle samt aus Bayern. Das ist vorher den Kennern der Szene klar. Auch dem BEBA Orakel. Schwer fällt die Endscheidung wohin es die Karte legt vor dem Startschuß, gibt doch der Saisonverlauf alles her. Es kommen zwei in Frage die Nummer 20 oder 29 legt sich das Orakel fest. Das sind Maximilian Wolf Thüring und Ramon Türk. Nummer 29, der Tip nach langem hin und her. Der einzige Grund war die mehr als nur unglückliche, unmittelbar zurückliegende Vorgeschichte des Maximilian Wolf Thüring, des ewigen Zweiten. Die Frage war, wie er das Drama des vergangenen Wochenendes und die damit verbundenen mentalen Belastungen der vergangenen Tage hat wegstecken können. Das ist nicht so einfach was auf so einen Jungen da einprasselt, ist allerorten zu hören. Jeder hat Mitleid, ob das gut geht? Geht es nach dem Goethe Roman, würde die Überschrift lauten “ Die Leiden des jungen Maxi“. Nichts besser hätte die Lage und das Finalwochenende von Maximilian Wolf Thüring beschreiben können. Denn da war noch sein Mannschaftskammerad aus Südbayern, Ramon Türk, der Junge der es hauchdünn mit 3 hundertstel Vorsprung auf den letzten, den sechsten, Qualli Rang geschafft hatte. Aber Achtung 2 Pylonen standen da zu Buche und die mit Abstand schnellsten Zeiten. Neu in den Kreis der Etablierten hat sich Luca Efinger gefahren. Der Junge vom ADAC OC Würzburg ist erstmals bei einer Deutschen dabei. Komplettiert wird das Bayrische Quartett von Roland Würtz. Adrian Mozdzierski, der Joker der Hessen auch auf der Liste, Jonas Wagner der Joker der Gastgeber aber auch Alexander Lazar oder Dominik Nowotny und Justin Schmiel. Lang ist die Liste all derer die Ansprüche anmelden. Alle Augen sind geschärft, einer der Höhepunkte der Deutschen Meisterschaft 2016. Die Favoriten sind vorne, allen voran Ramon Türk. Nichts zu sehen von den Wacklern in der Qualli. Top fit ist er. Gas nur Gas, auf Angriff von der ersten Pylone an sein Fahrstiel. Er will nur eins, Deutscher Meister sein. Das spürt man wenn man ihn fahren sieht. Eine Augenweide. Etwas verhaltener geht die Sache Maximilian Wolf Thüring an, sich durchbeißen ohne Fehler und ohne Probleme das ist das ausgemachte Ziel. Unter den besten 5 des ersten Tages, dann ist morgen alles drin. Die Schieflage der Vorwoche aus dem Kopf und alles wird wieder gut. Das ist Sport, hier kommt die Klasse eines Fahrers zu Tage wenn er derartige Drucksituationen meistert. Das ist Maximilian an diesem Samstag gelungen. Glückwunsch dem jungen Bayern. Der Neuling Luca Efinger macht seine Sache ebenfalls sehr gut und positioniert sich aussichtsreich, sehr zur Überraschung seiner Fans. Adrian Mozdzierski ist noch in Schlagdistanz, aber die Hessen fürchten das es wieder nichts wird mit der so sehnlichst erhofften Podiumsplatzierung. Zu Stark ist die Konkurenz aus dem Bayern Land, das müssen auch die anderen hoch gehandelten Favoriten neidlos anerkennen. Tag zwei des Bayern Duells Thüring gegen Türk. Was für eine Geschichte. „Die Leiden des jungen Maxi“ gehen in die nächst Runde – Goethe hätte diese Geschicht kaum besser schreiben können. Ramon Türk macht das was er am besten kann, Gas geben. Das macht jetzt auch Maxi Thüring. Drama. Endscheidet der BEBA Schweizer ? Nein, das macht er nicht… beide haben diese Höchstschwierigkeit erkannt und meistern sie fabelhaft und schnell. Sie sind fast gleich schnell die beiden Frontmänner, so endscheidet am Ende der knapp bessere erste Tag zu Gunsten von Ramon Türk. Und Geschichte wiederholt sich eben doch, immer wieder. Maximilian Wolf Thüring wird wieder Zweiter. Der ewige Zweite. Aber er kann erhobenen Hauptes später auf das Podium getragen werden, zwar ist der Fluch des zweiten Platzes an ihm hängen geblieben aber er hat bewiesen mit welch mentaler Stärke er ein so einschneidendes Erlebnis,wie das der letzten Woche, wegstecken kann. Ramon Türk und Maxi Thüring, wir ziehen unseren Hut – Chapos. Ein Highlight der Deutschen Meisterschaft 2016. Glückwunsch auch an Luca Efinger, der Überraschung in dieser Klasse. Und die Hessen… wieder knapp vorbei am Podium. Platz 5 am Ende, bester nicht Bayer.

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Klasse 5, die Klasse der Fahrerinnen und Fahrer deren zum Teil letzte große Jugendmeisterschaft hier in Pößneck gefahren wird. Man kramt in der Vergangenheit, den Erlebnissen im Kart Slalom Sport, den Bekanntschaften, den immer währenden Konkurennten, Sieg und Niederlage, Freundschaften. Aber auch hier sind die Klingen geschärft, so ist das nicht. Was sagt das BEBA Orakel ? Im BEBA Zelt ist nun Stimmung denn das Orakel sagt: die Favoriten haben niedrige Startnummern und kommen bereits am Anfang. Wie kann das denn sein? Auf die Nummer 4 fällt am Ende die Karte vor der ersten Startfreigabe, aber bereits die Nummer 2 und die Nummer 5 sprechen auch ein Wörtchen mit, so das Orakel. Verwundert reiben sich alle im BEBA Zelt die Augen. Es kommt wie prognostiziert. Bereits die Nummer 2, Philipp Lehmann brennt eine Zeit in den Hexenkessel der Pößnecker Arena an der sich fast alle die Zähne ausbeißen sollten. Joschua Paul Schweizer, der Oberflockenbacher Bundesendlaufsieger von 2014, mit der Nummer 4 und Christian Bachmann der Nordbayer mit der Nummer 5 halten Schritt. Hinzu gesellt sich noch Tim Schmidt, der Altenbacher bevor Jakob Siebert vom AV Kiel am Start steht. Auch er hat schon mal den Titel eingefahren, also kein unbeschriebenes Blatt. Welch eine Zeit setzt er denn da? 34,91 sec. das ist abolute Spitze. Der Junge aus dem hohen Norden hat Nerven wie Drahtseile und verweist die haushohen Favoriten auf die Plätze nach dem ersten Tag. Und die Hessen? Ganz ruhig ist es geworden im Hessenzelt nahe der Hüpfburg. Gott sei Dank ist heute nichts passiert, alle gehen fit in den 2 ten Tag, hört man Hilmar Mohr murmeln. Jakob Siebert hat bereits einen guten Vorsprung herausgefahren, er kann ruhig schlafen. Alle anderen liegen auf Angriffsposition, müssen aber hoffen das etwas passiert, was niemand für möglich hält in Klasse 5. Verkürzter Kurs am zweiten Tag, da holt man nicht mehr viel. Alles geht seinen Gang bis das der letze Starter dieser deutschen Meisterschaft 2016 zu seinem letzten Lauf, dem letzten Lauf des Tages an der Startlinie steht. Es ist Jakob Siebert, der klar führende. Nur noch durch und die zweite Deutsche Meisterschaft ist klar. Ruhig geht er die Sache an… im Prinzip haben es alle schon durchgewunken… letzte ausgemachte Schwierigkeit der lang kurze BEBA Schweizer .. kein Problem, er hat ihn schon zwei mal sicher heute durchfahren… auch diesmal …alles klar, jetzt ertönen die Tröten der Nordlichter, die Stimmung auf dem Siedepunkt.. die letzte kleine Aufgabe vor dem Halteraum … das Deutsche Eck ….nein, nein, nein , was ist das? Er tickt den letzten Pylon dieser Meisterschaft mit dem linken Hinterrad leicht an. Der Pylon rutscht noch als Jakob schon in der Haltegasse steht. Der Sachrichter läuft los… Totenstille in der Arena, der Hexenkessel der gerade noch gebrodelt hat, ist plötzlich verstummt. Ein zweiter Sachrichter wird hinzugezogen und dann, Atemlos… die Hand des Sachrichters geht zum Pylon … er reckt ihn in die Höhe … das Zeichen für einen Fehler ! Zwei Strafsekunden für Jakob Siebert … der große Vorsprung weg, der Traum geplatzt wie eine Seifenblase … am letzten Pylon der Meisterschaft um wenige cm außerhalb der geforderten Markierung. Welch ein Drama. Ungläubige Blicke gehen indes durch das Württemberger Publikum und den sich bereits als Vizemeister fühlenden Joschua Paul Schweizer. Er weis gar nicht wie ihm geschieht … und plötzlich ist er Deutscher Meister. Die Nummer 4 ! Philipp Lehmann auf Platz 2 und Christian Bachmann auf Platz 3 die Startnummern 2 und 5. Jakob Siebert landet unglücklich auf Rang 7. Und was machen derweil die Hessen….sie packen … lautlos …nur Platz 9 für Jessica Jung und 10 für Timo Voland. Da hatte man sich mehr ausgerechnet. Jetzt geht es zur Siegerehrung ins große picke packe voll gepackt Festzelt. Warten ist angesagt… die Einspruchsfrist läuft noch…alles Regelgerecht. So muss das sein. Auch die Mannschaftsauswertung läuft noch. Viel Fleißarbeit für die Organisatoren, die derweil die Ehrenpreise und Gastgeschenke für alle Teilnehmer vorbereiteten. Auch die gesponserten BEBA Reifensätze für die Klassensieger wurden parat gestellt. Der Sprecher kündigt an in 10 Minuten geht es los… es brodelt im Festzelt … alle sind wieder bester Laune, vergessen die Strapatzen der abgelaufenen Saison. So muss das sein. Da plötzlich, ganz im Hintergrund lauter Jubel in dem Bereich wo die Hessen ihr Plätzchen im großen Zelt gefunden haben. Das Mannschaftsergebnis spricht sich im brodelnden Festzelt rum. Die Online Ergebnisübertragung wird noch ein letztes Mal auf dem Handy angeworfen … und tatsächlich…was ist das denn …. Hessen liegt vorn und holt die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ! Das ist so unglaublich das es selbst Hilmar Mohr nicht mehr auf der Bank hält. Damit hatte niemand mehr gerechnet. Dann ruft Andreas Heinz, der Orgaleiter, das DMSJ Team und Richard Acht (Delegationsleiter des Rheinlandes) auf die Bühne. Nach alter Tradition wird die fluchs besorgte Pylone als äußeres Zeichen an den nächsten Ausrichter der Deutschen Meisterschaft übergeben. Es ist der HAC Simmern im Hunsrück ganz in der Nähe des Airports Hahn. Dort wird auf der sogenannten „Bohrinsel“ nahe Lautzenhausen das Finale um die Deutsche Meisterschaft 2017 ausgetragen. Dies hatte sich ganz am Rande der Tage von Pößneck ergeben. Ein Happy End, welches schöner nicht sein konnte. Von dieser Stelle aus Danke an alle Helferinnen und Helfer sowie den Verantwortlichen des MSC Pößneck für dieses wunderbare finale Wochenende einer dramatischen Kart Slalom Saison 2016. Hier hat man das Herzblut wahrlich gespürt was ihr investiert habt. So geht’s …..wie die Überschrift es aussagt.

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ADAC Bundesendlauf Kart Slalom 2016 in Hannover auf Expo Gelände : BEBA Slalom Runner überzeugen auf 4 verschiedenen Untergründen !

Dienstag, Oktober 11th, 2016

Hier ein sehr interessanter Fernsehbeitrag vom ADAC Bundesendlauf 2016:    http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/sendung690548_ipgctx-false_zc-171a0f60_zs-1638fa4e.html

Der ADAC Bundesendlauf der Kart Slalom Elite fand in diesem Jahr in Hannover auf dem Expo Gelände statt. Ein Ambiente was schöner kaum sein konnte. Der Belag unter dem weltgrößten Holzdach hatte es aber in sich. Kaum einer hat es zunächst wahrgenommen, aber es ging im Parcurs tatsächlich über 4 verschiedene Untergründe. Und ganz nebenbei war auch noch ein wenig Feuchtigkeit dabei, allerdings ohne das es den Reifenwechsel auf die Intermediate Runner bedurfte. Die BEBA Slalom Runner zeigten wieder einmal ihre ganze Klasse. Alle 255 Teilnehmer konnten mit einem Satz Reifen über die Veranstaltung gebracht werden. Eine tolle Sache, so die Verantwortlichen der Technik an diesem Wochenende. Eine Solide Sache auf die wir uns in jeder Situation verlassen können, urteilten auch die Regionalverantwortlichen.

Den Bundesendlaufsieg feierten:

Klasse 1: Elias Frey (ADAC Pfalz)

Klasse 2: Tizian Houf (ADAC Nordbayern)

Klasse 3: Luca Nappi (ADAC Hessen/Thüringen)

Klasse 4: Jonas Gausmann (ADAC Hessen/Thüringen)

Klasse 5: Lukas Hartmann (ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt)

Sieger der Mannschaftswertung: ADAC Nordbayern

So eng war’s noch nie. Die großen Favoriten zittern sich zur DM nach Pößneck und zum Bundesendlauf nach Hannover. BEBA Sommertour vor Ort.

Sonntag, September 18th, 2016

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BEBA Sommertour vor Ort …Nordbayern, Südbayern, Hessen, Thüringen, Saarland, Pfalz, Süd,- und Nordbaden, Württemberg, Mittelrhein, Westfalen, Ostwestfalen, Nordrhein … Den größten Teil der deutschen Elite im Jugendkart Slalom konnte das BEBA Team auf seiner Sommertour 2016 bereits vor dem großen Finals in Hannover und Pößneck in Augenschein nehmen. Leider lagen in diesem Jahr die Temine ein wenig unglücklich, sodass wir in diesem Jahr nicht alle Finalteilnehmer in ihren Quallis sehen konnten und können. Aber eins steht jetzt schon fest… Noch nie war es soooooo eng bei der Qualli wie in diesem Jahr. Hundertstel Sekunden gaben den finalen Ausschlag. Manch Träne floss, verständlich. Und unbändige Jubelschreie ertönten über das weite Areal, als die Sprecher die Qualifizierten auf’s Podium riefen. So ein verflixter letzter Pylon im 4 Lauf direkt bei der Zieleinfahrt, das gibt’s doch nicht, er fällt und zerstört alle Hoffnungen. Große Disskusionen um die Ausfahrt aus dem Halteraum. Rausgewunken oder nicht. Strafsekunden oder keine – wie wird das Regelwerk ausgelegt. Schiedsrichter im Fokus. Streckenposten im Rampenlicht. Vielerorts das gleiche Bild. Das BEBA Team sieht große Paralelen in den einzelnen Quallis. Bei den großen Favoriten beginnt das Zittern schon im ersten Quallilauf. Pylon …alles vorbei…selbst den ehrenamtlichen Beauftragten schießt die Schockstarre ins sonst so lockere Gesicht. Unsere Hoffnungen für die DM schwinden Meter um Meter, Fahrer um Fahrer. Alles aus ,alles aus, ruft ein erfahrener Fahrensmann, getroffen von den einzelnen Ergebnissen der haushohen Favoriten. Die Spannung ist kaum zu ertragen. Risiko, so dicht ran wie möglich an die Pylonen, die Betreuer versuchen das unmöglich scheinende doch noch möglich zu machen. Tunnelblicke aller Orten. Das Große Zittern….das Rechnen und immer wieder die Nachfrage…wieviele Qualliplätze hat die Region. Trotz mehrer Pylonen manch großer Favorit und manch erfolgreicher Fahrer klammert sich an den letzten Srohhalm….. ja, vielerorten sind es nur Hundertstelsekunden (manchmal nur 1, manchmal 3 Hundertstel nach 4 Umläufen ohne Streichwertung – Unglaublich). Einspruchsfrist … auch ein Wort des Sommers 2016… das Halterraumthema hält alle Beteiligten Landauf Landab in Atem. Dann doch die Gewissheit… die Favoriten kommen doch nach Hannover und Pößneck. Hauchdünn war’s am Ende und trotz mehrerer Pylonen, quallifiziert – wie schnell sind die denn ? …was für ein Sommer…. Was werden das für Finals werden …wir freuen uns auf tollen Jugend Kart Slalom Sport in den nächsten Wochen. Hochspannung garantiert.

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Jugend Kart Slalom Saison 2016 geht in endscheidende Phase. BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner sind gefordert.

Samstag, August 13th, 2016

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Die Jugend Kart Slalom Saison 2016 startet in die endscheidende Phase. Es sind nur noch 8 Wochen bis zu den beiden Saisonhöhepunkten, dem ADAC Bundesendlauf in Hannover und der Deutschen Meisterschaft in Pößneck. Jetzt fallen die regionalen Endscheidungen, wer sich für diese beiden herausragenden Events qualifiziert und sich die Chance auf den ganz großen Coup erhält. Bei den beiden Final Veranstaltern laufen die Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt der Kart Slalom Spezialisten auf Hochtouren und auch in allen Regionalserien geht es jetzt nach den Sommerferien Schlag auf Schlag.

Auch die BEBA Reifen müssen wieder Landauf Landab ihre Qualität unter Beweis stellen. Jetzt werden wir richtig gefordert, weis das BEBA Team zu berichten. Viele Vor-Ort Termine bei den Regionalen Endläufen stehen im Terminplan, um auch die völlig unterschiedlichen Anforderungen an die beiden Reifentypen BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner immer wieder neu auf dem Schirm zu haben und auf mögliche Veränderungen schnellst möglich reagieren zu können. Auf jeden Fall wollen wir den Veranstaltern reifentechnisch in schwierigen Situationen beratend zur Seite stehen. Dadurch sehen wir natürlich auch die Fahrerischen Qualitäten und kennen alle Endlaufteilnehmer und deren Potenzial schon weit vor dem Saison Höhepunkt, weis das BEBA Team aus den Regionen zu berichten.

In diesem Jahr ist die Leistungsdichte im Vergleich zu den Vorjahren noch viel enger zusammen gerückt. Es sind manchmal nur Hundertstel Sekunden nach 4 Läufen die über Freud und Leid endscheiden. Die vermeindlichen Favoriten haben mächtig zu kämpfen und die üblichen Verdächtigen müssen häftig auf das Gaspedal drücken um überhaupt ihrer vermeindlichen Favoritenrolle gerecht zu werden. Manchmal fällt dann dabei der Pylon und zerstört so manche so sicher geglaubte Qualifikation. Kart Slalom Herz was willst du mehr. Tolle Qualliveranstaltungen in den Regionalverbänden und ein Klasse Teilnehmerfeld an den Finalläufen, welches Hochspannung garantiert, soviel steht jetzt schon, zu Beginn der endscheidenden Phase, fest.

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Jugend Kart Slalom Saison 2016 unter erschwerten Wetterbedingungen. BEBA Slalom Runner und BEBA Intermediate Runner sehr gefragt. Steigende Nachfrage nach Felgenservice.

Mittwoch, Juni 15th, 2016

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Die Jugend Kart Slalom (JKS) Saison 2016 geht in die endscheidende Phase der Qualifikation zu den Endläufen der Regionalmeisterschaften, dem ADAC Bundesendlauf und der Deutschen Meisterschaft. Ständig wechselnde Wetterbedingungen erschweren den Veranstaltern von Schleswig Holstein bis Südbayern von Westfalen bis Brandenburg die Durchführung der Qualli Veranstaltungen. Die bisherige Saison ist gekennzeichnet von sehr vielen Regenveranstaltungen, die teilweise von schweren Gewittern und Unwettern unterbrochen worden sind. Sehr gefragt sind daher die BEBA Slalom Runner als der Slick Reifen im Jugend Kart Slalom Sport und sein kongenialer Partner für die schlechten Witterungsverhältnisse, die niemand so wirklich voraus ahnen kann, der BEBA Intermediate Runner. So manches Mal mussten dem aktuellen Wetterbericht oder der Wetter app folgend, noch ganz schnell Intermediate Runner oder dann auch die klassischen Regenreifen BEBA Wet Runner am Veranstaltungstag direkt angeliefert werden. Der neue Service von BEBA die Reifen auch auf neue Felgen aufzuziehen und praktisch einsatzbereit zu liefern, erfreut sich immer größerer Beliebtheit.  Die Veranstalter der großen Finals 2016 fiebern jetzt schon den Endläufen entgegen. In Pößneck wo die Deutsche Meisterschaft ausgefahren wird, laufen die Vorbereitungen genau so auf Hochtouren wie beim ADAC Niedersachsen-Sachsen Anhalt der Ausrichter des ADAC Bundesendlaufes ist, der in diesem Jahr in Hannover auf dem dortigen Messegelände ausgetragen wird. Für die Fahrerinnen und Fahrer sowie ihre Betreuer, Trainer, die Eltern und Großeltern beginnt jetzt die heiße Phase der Qualifikation. Das Mitfiebern, die Anspannung und alles was zu diesen fastzinierenden Jugendsport dazugehört ist plötzlich wieder da, die Winterpause ist Vergangenheit, die Finals das große Ziel…Jugend Kart Slalom Herz was willst du mehr…

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Top News: ADAC Bundesendlauf im Jugendkart Slalom 2016 in Hannover ! BEBA Slalom Runner, Intermediate Runner und Wet Runner die Reifen für die Finals 2016 !

Dienstag, Februar 16th, 2016

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ADAC Bundesendlauf Kartslalom 2016 in Hannover ! BEBA Slalom Runner, Wet Runner und Intermediate Runner die Reifen für die Finals 2016 !

Nun ist es amtlich und die Überraschung ist perfekt. Hannover ist der Austragungsort des ADAC Bundesendlaufs im Jugendkart Slalom 2016 ! Erhard Steker der Cheforganisator des ADAC Niedersachsen-Sachsen Anhalt gab heute in den Abendstunden die finale Entscheidung bekannt. Lange Verhandlungen mit der Autostadt und dem VfL Wolfsburg haben letztendlich nicht zum Ziel geführt. Der Backup Austragungsort Hannover Messegelände erhielt den Zuschlag. Gerade noch rechtzeitig vor Saisonbeginn steht damit jetzt der Termin: 07. bis 10. Oktober 2016 und der Austragungsort fest. Erhard Steker betonte das es auf jeden Fall eine Outdoor Veranstaltung wird ! Auch die Frage nach den Final Reifen 2016 ist geklärt: BEBA Slalom Runner als Slick und BEBA Intermediate Runner für Mischwetterbedingungen. Als klassischer Regenreifen wird der BEBA Wet Runner gefahren.

Der Saisonauftakt kann nun kommen. Wie jedes Jahr steht der erste Wettbewerbslauf der Saison zur Qualli im ADAC OWL auf dem Programm – 06.03.2016 MSC Wiedenbrück.

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MSG Sonthofen zelebriert die Deutsche Kart Slalom Meisterschaft 2015

Montag, November 23rd, 2015

Deutsche Kartslalom Meister 2015: Antony Collin Hartz (Saarland), Collin Lindner (Baden-Württemberg), Luca Kita (Nordrhein-Westfalen), Christian Bachmann (Bayern), Philipp Lehmann (Bayern) sowie das Team Bayern

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  • MSG Sonthofen zelebriert Deutsche Kart Slalom Meisterschaft
  • Ein wahres Saisonfinale – der von allen erhoffte Saisonhöhepunkt
  • Wetterkapriolen und Monsunartiger Regen
  • Alle BEBA Kart Slalom Reifentypen kommen beim Finale zum Einsatz
  • After Race Party in großen Festzelt mit gigantischer Lasershow

Die Deutschen Kart Slalom Meister 2015 :

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06.15 Uhr, Sonthofen, einer der Südlichsten Zipfel Deutschlands, Allgäu, Alpenregion. Stockfinster ist es noch im Motorsportpark der MSG Sonthofen. Doch nebendran auf den Parkflächen der Wohnmobile und in den Jugendherbergsunterkünften sowie den Hotelzimmern da schlagen bereits 147 Kart Slalom Fahrerherzen um ein vielfaches höher als an einem ganz normalen Tag. Weitere unzählige Eltern,- und Betreuerherzen nehmen ganz langsam Fahrt auf. Eine unfassbar lange Anreise, die durch den Ferienbeginn und durch ellenlange Staus teilweise zur Qual wurde, liegt hinter allen. Eine Traumregion Deutschlands erreicht, endlich.  Jetzt umschalten, fokussieren auf das was da nun 2 Tage lang bevorsteht. 06.30 Uhr Motorsportpark der MSG Sonthofen noch herrscht Finsterniss, doch jetzt tritt Walter Lehmann, einer der Orgaleiter der MSG, sowie das gesamte Orgateam der MSG Sonthofen auf den Plan. Der Schalter des gleisenden Flutlichts wird umgelegt. Hell erleuchtet ist nun der fein herausgeputzte Motorsportpark. Das Licht kündet förmlich von der Besonderheit dieses Tages. Das BEBA Team ist auch schon da und kann all das live miterleben. Ein tolles Gefühl so empfangen zu werden. Einige Kleinigkeiten werden noch schnell von den fleißigen Helfern erledigt bevor die ersten Fahrer, Betreuer und Eltern kommen. Ganz langsam erhebt sich das Tageslicht über die Schneebedeckten Gipfel der umliegenden Alpen. Es hat über Nacht geschneit bis tief hinunter in die Tallagen liegt der Schnee. Greifbar nahe erscheint der bevorstehende Winter.

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Und da ist er … der Griff … der sich in den nächsten zwei Tagen zu tausenden von Malen wiederholen sollte. Der Griff zum Handy, zur Wetterapp ist gemeint. Wie wird das Wetter? Welche Reifen werden gefahren? Hoffentlich geht das gut ! So eine lange und intensive Vorbereitung und dann so ein Wetter, haben wir das verdient? Fragen die sich nicht nur die Fahrer stellten sondern auch Organisatoren und insbesondere auch das Schiedsgericht. Der geplante Start rückt Sekunde um Sekunde näher. Montiert sind die BEBA Slalom Runner also Slick Reifen. Die richtige Wahl? Viele Fagezeichen … Der anspruchsvolle Kurs hat die Feuchte der Nacht und des Nebels angenommen. Rutschig ist es und feucht. Keine Sonne in Sicht, die die Ideallinie trocknen würde. Schmuddelwetter würde man im Norden sagen. Was sagt die Wetterapp .. gleich geht es los …. Oh ..oh, oh… aus Westlicher Richtung, Schweiz in etwa, nähert sich ein großes, sehr großes Regengebiet, eine Front sozusagen. Wann wird sie eintreffen? Eine andere App sagt, das wird noch dauern, die Front geht vorbei …. was denn nun? Die Karts werden bereits in den Vorstart gefahren, da entschließt sich das BEBA Team und ruft nocheinmal schnell das Schiedsgericht zusammen. Das sind genau die Bedingungen für die wir den BEBA Intermediate Runner gemacht haben. Gleiche technische und sichere Bedingungen für die Fahrer der Klasse 1. Keine Sorgen für die Organisatoren mit dem Zeitplan. Wenn nicht jetzt, wann dann ??? Umbereifen vor dem ersten Starter, unser Vorschlag an das Schiedsgericht. Ohne großes Zögern fällt die Endscheidung einstimmig. Umbereifen auf BEBA Intermediate Runner. Kein Problem -… alles ist bestens vorbereitet. In wenigen Minuten hat der Kartsevice in der schmucken Werkstatt der MSG die Reifen gewechselt. Es kann los gehen. Erster Starter … erste Zeit … unter 40 Sekunden in der Klasse 1 ! … Perfekt   … genau im Plan. Kein Wackler … kein Rutscher das sieht gut aus. Zügig geht es weiter …Nach gut neuzig spannenden Minuten steht die erste Überraschung fest. Viola Riehl vom MSC Walldürn führt das Klassement zur Halbzeit an, gefolgt von Kiran Schläfer aus Kaiserslautern und welch ein Hammer gleich zu Beginn Collin Antony Hartz vom MC Quierschied aus dem Saarland. Der hat das Kunststück fertig gebracht trotz eines kapitalen Pylonenfehlers eine 37 siger Zeit mit den BEBA Intermediate Runner auf den weiterhin feuchten Parcurs zu zaubern. Das lässt alle Chancen auf Tag 2. Nun Klasse 2 … Streckenbegehung und natürlich die Frage hält das Wetter. Handy .. Wetterapp … immer noch die Regenfront in der Schweiz. Also es bleibt bei den BEBA Intermediate Runner, eine bessere Wahl hätte man heute früh nicht treffen können so der Tenor im Zuschauer,- und Fahrerbereich. Begeistert zeigt sich auch das Fernsehteam welches für den DMSB einen Imagefilm dreht. Das kann man ja mit der Formel 1 vergleichen so der Chefredakteur. Ja, und er sollte im Laufe der folgenden Stunden weiter bestätigt werden. Die Klasse 2 wurde zu einem Teamfight denn am Ende des ersten Tages lagen 3 Fahrer des Teams Baden Württemberg unter den ersten 4. Einzig und allein konnte sich Valentino Catalano (vom MSC Haßloch) in die Falance einschieben. In Führung lag nach Tag 1 Collin Lindner vom MSC Oberfolckenbach vor Paul Speck vom MSC Altenbach. Das Württemberger Trio komplettierte auf Platz 4 Linus Maxim Schmidt ebenfalls vom MSC O. Die Slalom Flockis rockten also in Sonthofen die Klasse 2. Nun Klasse 3 … wieder der Blick auf die Reifen … verdammt gut schauen se aus, trotz des doch sehr groben Asphalts. Was jetzt … drauf lassen, die Empfehlung des BEBA Teams welcher sich das Schiedsgericht ohne große Umschweife einstimmig anschloss. Wetterapp … na klar her damit, kann aber nichts passieren wir haben die Intermediates drauf, Zeitplan passt. Orgaherz was willst du mehr ? Die Regenfront verharrt in der Schweiz, langsam kommt die Sonne und heizt dem Hexenkessel für ein paar Minuten richtig ein. Sonnenbrillen raus. Doch plötzlich Regentropfen. Richtig war es mit den Intermediate Runner … gleiche Bedingungen für alle Fahrer.

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Klasse 3 eine enge Kiste. Viel enger als es Dominik Nowotny (Bayern), dem ADAC Champ, von vor einer Woche in Nohra lieb sein konnte. Trotz allem er lag auch in Sonthofen nach zwei Wertungsläufen wieder vorn. Ein Klasse Fahrer und so konstant … was soll da morgen noch passieren … warten wir es mal ab … Die Hessen hatten diesmal mit Marcel Schminke eine Geheimwaffe aus dem Hut gezaubert. In Nohra musste dieser noch zuschauen, hier aber gab es nichts anderes als nach vorn. Platz 2, eine super Ausgangsposition für den Jungen aus Bad Wildungen der für die AMSG Schwalmstadt-Frielendorf startet. Aber dicht hinter ihm die Konkurennten aus Nordrhein-Westfalen Luca Kita und Oscar Spänle. Was für ein Finale kündigt sich da für den Sonntag an? Jetzt, Nachmittagszeit in Sonthofen … der Meisterschaftsparcours im Motorsportpark der MSG ist abgetrocknet. Die Fahrervorstellung läuft … Zeit genug für das BEBA Team, Kartservice und Schiedsgericht nun die BEBA Slalom Runner ins Rennen zu schicken obwohl die Intermediate immer noch einen sehr guten Eindruck machen. Auch das Fernsehteam ist überrascht das alles so „proffesionell“ abläuft.

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Ohne jegliche Zeitverzögerung geht es in Klasse 4… Was sagt die Wetterapp … mein Gott, die hätten wir glatt vergessen bei dieser Traumkulisse jetzt in helles Sonnenlicht versetzt. Die angekündigte Regenfront ist an den Alpen hängen geblieben. Später Abend jetzt die Prognose der App. Was macht die Dunkelheit, der Zeitplan … nicht das wieder mit Flutlicht gefahren werden muss oder gar der Lauf der Klasse 5 wie im Vorjahr Sonntags in aller Herrgottsfrüh wiederholt werden muss. Nein … Walter Lehmann tritt auf den Plan … der Zeitplan passt, keine Sorge – die BEBA Reifen haben uns bisher nicht im Stich gelassen ! Klasse 4, die Klasse mit der höchsten Leistungsdichte – das Highlight – noch mehr Superlativen gefällig? Kart Slalom Herz was willst Du mehr. Was war da los in Nohra beim ADAC Bundesendlauf, kaum zu toppen. Sie können sich an das Duell mit Christian Bachmann, Tim Schmidt, den Patzern in Lauf 1 und Ramon Turk dem fliegenden Bayern erinnern. Hier in Sonthofen waren es nicht die Eiger Nordwand und die BEBA Schleife als zu umschiffenden Klippe hier hieß trug der Gegner einen ganz anderen Namen : Regen … noch nicht im Lauf 1 auch nicht in Lauf 2. Ein Parcours wie auf dem Leib geschneidert von Christian Bachmann. Jetzt soll er gelingen der große Wurf des Nordbayern. Er und Tim Schmidt sind diesmal drann, die Patzer vom Vorwochenende vergessen. Volle Pulle, die Slalom Runner genau die richtigen Gummis für eine Top Leistung. Es wackelt in allen Aufgaben aber so dicht war an diesem Samstag niemand drann an den Pylonen Tim Schmidt und Christian Bachmann ein Duell auf Augenhöhe. Schon fast 2 Sekunden haben die beiden herausgefahen auf Jason Russel vom AC Bretten und Alina Kaulen vom MSC Höfen in Nordrhein Westfalen. Was macht denn der fliegende Bayer Ramon Turk, der ADAC Champ … ein Wochenende zu vergessen, so dicht liegen Erfolg und Misserfolg (wenn man davon überhaupt sprechen kann auf diesem Niveau) beieinander. 3 Pylonen werfen in fast bis ans Endes des Tagesklassments zurück. Keine Chance diesmal für ihn. Das gleiche Schicksal wie eine Woche zuvor bei Tim Schmidt und Christian Bachmann. Jetzt Klasse 5 … Blick auf die App … kein Problem alles klar… Walter Lehmanns Miene hellt deutlich auf… die Klasse 5 schaffen wir auch noch. Kein Problem mit dem Licht. Perfekt gelaufen, bisher. Die Bayern, wieder die Bayern… Insbesondere Philipp Lehmann vom MSC Knetzgau setzt hier eine Duftmarke an die nur sein Mannschaftskammerad Leon Zwickel vom MSC Hammelburg heranriechen kann. Die beiden Nordbayern haben die Konkurennz fest im Griff. Einzig Kristin Trampert, die junge Saarländerin, und Silas Hofmann aus Reinland Pfalz können noch ein wenig den Duft der Spitzenfahrer warnehmen. Dann ist sportlich Feierabend für diesen dramatischen ersten Renntag. Afterraceparty im großen geheizten Festzelt. Full House meldet Walter Lehmann, besser als wir es uns in den kühnsten Träumen erhofft haben. Reichlich Bayrisch Essen und Trinken für alle, Coctails vom Feinsten von Calpibus, eine Verlosung mit super Preisen, Bühnenauftritte und als Highlight eine gigantische Lasershow runden Tag 1 der Deutschen Meisterschaft ab.

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Wenige Stunden ruhen, runterfahren und neu fokussieren. Der finale Tag…was wird er bringen. 06.30 Uhr der erste Bilck aus dem Wohnmobil oder aus dem Fenster des Hotelzimmers. Mein Gott …. was ist denn hier los? Die angekündigte Regenfront hatte sich über Nacht über die Alpen gearbeitet und nun setzt sie Sonthofen unter Wasser. Noch ist es finster, aber allen ist klar was jetzt kommt. Regen, Regen und nochmals Regen wohin das Auge sieht Regen. Das BEBA Team wieder als erstes auf dem Geländes des Motorsportparks. Alle Fragen erübrigen sich. Hilfe suchende Blicke … habt ihr Regenreifen dabei ? Richtige Regenreifen? Weiche? Wie lange mögen die auf diesem rauen Untergrund halten? Habt ihr genügend dabei? Als das Schiedsgericht eintrifft ist bereits alles erledigt. Die Karts stehen nun auf BEBA Wet Runner.

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Einfahren, erste Zeit. Das gibt’s ja gar nicht …. Die Zeit passt sie ist die gleiche wie gestern Abend beim einfahren des neuen Parcours. Was ist denn das für ein Reifen. Viele kennen diesen Reifen noch gar nicht. Genau der richtige für solch eine extreme Situation. Der geht ja wie auf Schienen dadurch. Klasse, wieder gleiche Bedingungen für alle. Unter den Zelten regt sich jetzt was. Alle kuscheln sich aneinander. Nur die Fahrer und die Betreuer müssen in den Monsunartigen Regen. Viola Riehl erwischt es, wie viele andere auch, bei so einem Wetter da gleitet die Pylone bei der geringsten Berührung auf den Wassermassen davon. Die Führung futsch. Collin Antony Hartz, der Saarländer schafft unglaubliches, mit einem Pylon vom ersten Tag holt er sich den Deutschen Titel. Er ist der Regenkönig von Sonthofen in Klasse 1. Kieran Schläfer aus Kaiserslautern verteidigt Rang 2 und die Gunst der Regenstunde nutzt Tim Fabian Münch vom HMC Öhringen um sich noch den Bronze Rang zu sichern. Klasse 2 … eine Wetter App ist nun nicht mehr erforderlich, unaufhörlich peitscht der nun auch noch einsetzende Wind den starken Regen in die Gesichter. Was macht der Wet Runner … nichts, alles Paletti, verkündet Walter Lehmann. Die Baden Württemberger machen den Dreifachtriumph perfekt. Auch der Regen kann sie nicht aufhalten. Super Flockis, super Flockis klingt es aus den Kehlen der Mitgereisten Fans, denn Collin Lindner holt den Titel vor Linus Maxim Schmidt der Paul Speck noch auf den 3 Rang verdrängt. Und Aren d`Almeidea, ein weiterer Flocki, kein Wetter für den ADAC Champ, so musste er sich diesmal hinten einreihen, Ramon Turk lässt grüßen. Weiter gehts im Regen von Sonthofen. Jetzt Klasse 3 … immer noch den erst Satz Wet Runner ? Ja… aber das BEBA Team möchte für die Top Klassen, Top Bedingungen, es gibt noch jeweils einen Satz neue Wet Runner obwohl dies gar nicht nötig gewesen wäre.

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Dominik Nowotny jetzt mal ein ADAC Champ vorn, denkste … Fäuste auf dem Lenkrad, der Kopf ganz tief geneigt, in sich versunken nach Lauf 3 – ein Pylonenfehler erschallt es aus dem Lautsprecher. Er weis sofort das dieser Pylon ihm den doch so sicheren Doppeltitel gekostet hat. Jetzt hat es auch ihn erwischt … die Chance für die Hessen, die jetzt wie eine Wand hinter ihrem Marcel Schminke stehen. Hilmar Mohr, Lothar Brobach und all die anderen Teammitglieder können gar nicht hinsehen als Marcel ins Kart steigt. Nur keine Pylone, sicher Junge, sicher …. Von Pylon zu Pylon wird die Stimmung im Hessen Zelt spürbar besser. Mein Gott Marcel … vom zwischenzeitlich im 3 Lauf verlorenen gegangenen zweiten Platz (auf Platz 4 zurück) schiebt sich Marcel an die Spitze. Führung… Tänzchen im Hessen Zelt. War’s das? Meister, Meister ….ist schon zu hören… doch da ist noch Luca Kita der Nordrhein Westfale  … der wird doch wohl nicht …. doch er wird, er ist schnell, sau schnell sozusagen. Wie auf Schienen braust er durch den Parcurs, Tunnelblick, Gas nur Gas, das Gen was ein Champ haben muss. Zielgasse, Fehlerfrei Deutscher Meister ! Marcel Schminke ein super Zweiter und Patrik Mack der Bayer schafft es trotz einer Pylone noch auf das Podest. Dominik Nowotny, der Kämpfer, holt noch Rang 4 für das Bayern Team.

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Jetzt Klasse 4 … die Bachmann Show … ja, einsame Spitze dieser Junge vom MSC Auerbach. Er holt den langersehnten Titel des Deutschen Meisters nach Auerbach in eine Kart Slalom Familie wie sie im Buche steht. Ein echter Champion dieser Christian Bachmann. Regen was ist das? Monsunartiger Regen auch kein Problem. Fast eine Skunde nimmt er seinem ärgsten Verfolger Tim Schmidt ab. Der dritte und das ist warlich auch kein schlechter, Simon Steitz aus Kaiserslautern wird mit über 4 Sekunden Rückstand schon fast deklassiert. Christian Bachmann ist am Ziel seiner Träume angekommen – Deutscher Meister 2015 ! Zum Abschluss, weiterhin voll im Zeitplan trotz strömeneden Dauerregens, die Klasse 5 – die Klasse in dem nun bei vielen Teilnehmern nach langen Jahren Kart Slalom der letzt Lauf ansteht. Auch hier wird ein Märchen wahr – Philipp Lehmann vom MSC Knetzgau beaut seine Vortagsführung noch weiter aus. Unangefochten wird er Deutscher Meister. Ihm folgt mit Joschua Paul Schweitzer einer der das Gefühl schon kennt ganz oben zu stehen, selbst eine Pylone im letzten Lauf konnte ihm den Silber Rang nicht mehr verwehren. Und nun lässt eine junge Dame das Hessen Zelt an diesen denkwürdeigen Sonntag Nachmittag in Sonthofen nocheinmal beben. Unglaublich, unfassbar, sensationell die Superlativen nahmen kein Ende Jessica Jung bleibt fehlerfrei im Regen von Sonthofen. Das bedeutet völlig überraschend Platz 3 für die junge Hessen Dame aus Bensheim. Ein riesen Erfolg der bei der abschließenden Siegerehrung gebührend gefeiert wurde. Den Mannschaftstitel holten sich die Gastgeber das Team Bayern. Jetzt sagen wir Tschüß Sonthofen, danke für eine sensationelle Deutsche Meisterschaft, die alles gehalten hat was man sich erhofft hatte. Danke ihr Helferinnen und Helfer ihr habt einen super Job gemacht trotz solcher Wetterkapriolen. MSC Pößneck wir sind schon jetzt gespannt was uns 2016 bei Euch in Thüringen erwartet. Die Deutsche in Sonthofen macht Lust auf mehr …. Auf Wiedersehen 2016.

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