Archive for November, 2015

Format Racing mit 1. Sieg bei der ADAC GTC Junior Trophy !

Donnerstag, November 19th, 2015

11990423_798201410307618_3830286258966221273_nDenkbar knapp fiel die Entscheidung bei der 3h Junior Trophy im Rahmen des Bavarian 2h in Wackersdorf. Bis zur vorletzten Runde führten die Youngster von WDW Racing das Feld an, mussten sich aber in der letzten Runde des 3h Rennens den Junioren von Format Racing beugen. Die Mannschaft aus 12003886_797755987018827_1956652244436366034_nOstfildern fuhr damit im 5.Lauf des Jahres ihrem ersten Sieg ein. Ebenfalls noch in der gleichen Runde wurde die #36 der MSC O Junior Racer als Dritter abgewunken. Mit 1.Runde Rückstand folgten dann die Junioren der Scuderia Nove Rosso vor dem WGKC II.

 

 

Zum Finale in Wittgenborn gehen die Berliner Scuderia Piloten nun mit einem Vorsprung von 5 Punkten auf die MSC O Slalom Racer. Punktgleich auf dem 3.Platz liegt der WGKC II und Format Racing, die zwar mit dem Titelausgang nichts mehr zu tun haben (18Punkte Rückstand zur Spitze) aber auch hier kommt es dann in Wittgenborn zum großen Show down beim Kampf um den letzten Podiumsplatz in der Meisterschaft.

BPR II mit Sieg zum vorzeitigen Meistertitel

Donnerstag, November 19th, 2015

BPR Racing/Osterburken gelang mit einem Sieg in der Senior Masters der vorzeitige Titelgewinn.

11226173_509046549258421_2051847686946608645_nIn Wackersdorf gelang Ihnen ein knapper Sieg vor den immer „jünger“ erscheinenden „Oldies“ von MBS Racing aus Köln. P3 ging in Wackersdorf an Shark Endurance Racing vor Messebau Racing, Curto Racing und den Cool Runnings. Letztgenannte hatten alle 1 Runde Rückstand zum Spitzen Duo und leiferten sich einen spanenden Fight um den letzten Podiumsplatz.

10421232_797757577018668_3153054324844367316_n11947603_797755543685538_2652787876787513168_nObwohl in der Seniormasters der Titel vergeben ist, wird es in Wittgenborn beim Finale noch einmal spannend. Messebau Racing und Shark Endurance Racing liegen gleichauf auf dem zweiten Rang. Auch MBS Racing (6 Punkte Rückstand) könnte da noch ein Wort um den Vicetitel mitreden.

Der BEBA Cup beim Bavarian 24h – Unmöglicher Sieg der #90

Donnerstag, November 19th, 2015

Was predigt die Rennleitung vor jedem 24h Rennen? Schont Euer Kart, keine Randsteine, kein Feindkontakt oder ihr habt keine Chance auf den Sieg! Bei einem 24h Rennen muss das Material über die Distanz „getragen“ werden, will man nicht Stammgast in der Reparaturzone sein.

11233076_798200536974372_204896558981809402_nUnd was macht dann Bitte schön die Rödermarker Mannschaft von „Die90“ mit Ihrem WildKart? Bereits nach 90 Minuten setzt Moritz (#90) einen außerirdischen Bremspunkt trifft die Cool Runnings und KSR by Schnitzelam, legt anschließend einen blitzsauberen Überschlag hin, rappelt sich unter dem Kart hervor, bringt sein Gefährt wieder auf „alle Viere“ und fährt weiter! Ok, anschließend darf er noch 30 Sekunden in die Strafbox und auch die Spurstange sowie Frontschild müssen repariert werden, aber „Die90“ rollt noch. Letzter Platz, Rückstand zur Spitze 6 Runden. Diese hält zu diesem Zeitpunkt der KSF Bosch vor Format Racing, Ghost Buster und Curto Racing II. Alle mit einer sehr starken Anfangsphase.

Springen wir in die sechste Stunde.

11951206_797756717018754_3583928504464679450_nEs führt weiterhin der KSF Bosch, aber von hinten kommen die Bentley Boys angerauscht. Pfeilschnell aber GTC unerfahren. So mussten die Automobil-Profis erstmal 2-3 Zeitstrafen verdauen bis die Regularien der Haltelinien, Tankbox und Waageprozedur verinnerlicht wurden. Format Racing liegt auf einem starken P3 vor dem aktuellem Tabellenführer der Motorsportanlage.de und den MSC O Junior Racern. „Die90“ fährt immer noch 6Rd. zurück aber mittlerweile wieder Richtung Top-10 der Cup Klasse.

 

Halbzeit, Nacht und Dauerregen. Unwirkliche Bedingungen.
11960170_798217836972642_2347564876084972913_nDie Motorsportanlage hat den KSF Bosch als Spitzenreiter abgelöst. Beide sind nur 1 Minute auseinander. Mit etwas Respektabstand folgt Black&White (deren Kart muckte bereits in der Einführungsrunde worauf man dem Feld bereits mit 1 Runde Rückstand hinterher fahren durfte) Die Promis von den Bentley Boys mischen immer noch vorne mit, dicht gefolgt von Format Racing, MBS (jawohl die alten Herren aus Köln gaben wieder richtig Gas!) und den Ghost Busters. Der Rückstand von „Die90“ ist auf 12 Runden angewachsen, doch mit P8 im Cup ist man schon wieder gut in den Punkten.

Morgengrauen, die schlimmste Nacht in der Geschichte des Bavarian 24h liegt hinter uns.

11064887_798239606970465_6242242125526459595_nDie Bentley Boys mischen das Establishment auf, gewinnen die 6h Sonderwertung im Cup und übernehmen die Führung. Aber die anderen lassen nicht locker. Die Ghost Buster auf P2, vor Black&White und der Motorsportanlage. Rückstand von „Die90“ (die ebenfalls eine Saustarke Regenperformance zeigten) 5Rd. und P4 knapp vor MBS Racing.

11666038_798240263637066_1304758616913206637_nNoch 4 Stunden zu fahren und man reibt sich die Augen. Einmal durch Müdigkeit aber viel mehr durch das was man auf den Zeitnahmemonitoren ablesen kann. „Die90“ liegt vorn! Während alle anderen in Probleme schlitterten, Hinterachse, Ritzel, Spurstangen oder Frontspoiler reparieren müssen, (Format Racing sogar abstellen muss) fährt „Die90“ problemlos durch die Nacht, wechselt auf in aller Seelenruhe auf Slicks und kann ihr Glück gar nicht fassen. Der nächste Verfolger, Black&White, hat 11986975_798194440308315_7740908566889419441_nbereits 4 Runden Rückstand. Was ist denn hier los! Das WildKart der Mannschaft um Peter Thum muss ein Panzer sein. Überschlag, Reparatur und danach nicht das kleinste Problem, während alle anderen den harten Belastungen der Nacht Tribut zollen müssen. Unglaublich.

11143216_10153175565303214_8696190817168480622_nNatürlich bringen die Jungs das Ding jetzt nach Hause und gewinnen das Bavarian 24h mit 3 Runden Vorsprung auf Black&White. Die Gummersbacher hätten diesen Platz im Vorfeld mit Dank angenommen, nach dem Verlauf der letzten Rennen, aber hier wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Ähnlich ergeht es den Ghost Bustern. Starke Leistung aber in der Schlussphase müssen sie noch den KSF Bosch und die Bentley Boys kampflos ziehen lassen. Man rettet Rang 5 knapp vor MBS Racing ins Ziel. All diese Mannschaften standen nah vor dem Sieg, verdient hätten sie es alle, aber am Ende gewinnen die, bei denen es schon nach 2h unmöglich erschien das Rennen überhaupt zu beenden! Um das Wochenende für die Rödermarker noch zu toppen, hatte die Motorsportanlage im letzten Drittel des Rennens noch richtig Pech. Erst eine verbogene Hinterachse, dann war ein kleiner Service fällig und 90 Minuten vor Schluss war das Antriebsritzel zahnlos.

Die Marktzeulner waren die einzigen im Feld, die schon in Wackersdorf ihren Meistertitel hätten klar machen können. Nun hat sich „Die90“ bis auch 19 Punkte herangepirscht. Beim Finale in Wittgenborn werden noch 60 Punkte verteilt, na das kann ja lustig werden.

PixcelX Racing im Stile eines Meisters

Donnerstag, November 19th, 2015

 

11227382_797761060351653_7903913781524050553_nWir haben uns daran gewöhnt, das die Top-Teams der ADAC Trophy auch im Gesamtklassement eine gewichtige Rolle spielen können. Beim Bavarian 24h fing das bereits im Qualifying an. BPR-Racing/Osterburken stellte ihr MS Kart mit einer beeindruckenden Vorstellung im Star-Quali auf die Pole und fuhren im Verlauf der nächsten 24h die absolut schnellste Rennrunde!

Das war es dann aber auch mit der Show von BPR. Der Rennverlauf bracht den Osterburkener kein Glück. Motowechsel, Luftfilter abgebrochen und Handlingsprobleme veranlasste die Teamführung zum Abstellen des Karts in der Nacht. Nach 6h Pause ging es weiter aber nur um noch einige Dinge für das Finale in Wittgenborn auszuprobieren.

11219020_798194173641675_6711021903659737338_nDie Geschichte des Rennens schrieben andere. Allen voran PixelX Racing aus Braunschweig. Von Beginn an in der Spitzengruppe des Gesamtklassements vertreten dominierten sie die Trophy Klasse beeindruckend. Dies gelingt ab und an, siehe Scuderia Nove Rosso in Cheb, zwar mehreren Teams aber die Braunschweiger rufen diese Leistung fast jedes Rennen ab. Ganz klar, hier ist ein GTC Top-Team herangewachsen. Trotzdem mussten die Braunschweiger kämpfen. Gegner, die man im Auge haben muss, gibt es viele.

12004950_798215656972860_8393465161555284001_n Nach 6 Stunden lag die #23 von Euroracing nur 2 Minuten zurück. Dahinter (auch nur 1 Minute zurück) die geballte Macht der Schnitzelalm, die #11 vor der #111 und im Schlepptau deren Freunde der Scuderia Kempten immerhin Cup Sieger der letztjährigen Auflage. Auch noch nicht abgeschlagen dann die Scuderia Nove Rosso vor dem Dreierpack von Curto Racing, Born4 Racing und HTP-Kart Team aus Limburg. Letztgenannte hatten bis dahin schon die ersten Rückschläge hinnehmen müssen. Hinterachse verbogen nach einem Abschuss! Einmal „Huttel“ suchen, den ganz großen Hammer rausholen und weiter ging es. Und wie!

11988364_798243916970034_5073487218572355911_nBis zur Halbzeit machten die Limburger viel Boden gut und schoben sich, rundengleich im Sandwich der beiden Schnitzelalm Teams auf die 3.Position. Immer noch vorn, die PixelX Jungs. Ihr Vorsprung beträgt mittlerweile 3 Runden. Die Verfolger heißen bei Halbzeit, MSC Scuderia Kempten, Curto Racing und Scuderia Nove Rosso. BPR Racing folgt nach Motorwechsel auf P8, dahinter die Hausexperten.de I und Born4 Racing. Euroracing musste sich jetzt bereits mit technischen Problemen aus dem Kreis der Sieganwärter verabschieden.

11220941_798217730305986_3153846869651196810_nKurz vor dem Morgengrauen kam dann Spannung in die Trophy-Klasse, als die führenden Braunschweiger mit verbogener Lenksäule und Spurstangen in die Box kamen. Hektik, schnelles und präzises Arbeiten war jetzt angesagt. Als die #99 wieder auf die Strecke geht, liegt die #111 vorn! Die Schnitzelalm liefert ein starkes Rennen ab, das ganze spielt sich auch noch in den Top-5 des Gesamtklassements ab! Es folgt die gut aufgelegten Jungs von HTP und dem zweiten Kart der Schnitzelalm. Alle dicht bei einander. Curto Racing hält P5 vor der Scuderia. Es wird gepokert! Wie lange bleiben wir noch auf Regenreifen, die bereits seit Stunden die richtige Wahl in der Nacht waren. Nun wird es trocken und HTP ist als erstes auf Slicks, das bringt die Limburger auf Schlagdistanz zu PixelX, die erst einen Turn später (unter Grün) wechseln. Als sich schon alle auf einen echten Show down freuen, geht es ganz schnell. Bei HTP ist das Motorritzel platt, bei der #111 ein Hinterreifen ebenso und die #11 bekommt auch noch kleine technische Probleme.

10418486_10153175565958214_4622316527673969836_nSo gewinnt PixelX Racing dann doch noch deutlich vor den beiden Schnitzelalm Teams und  dem HTP Kart Team. Als 5. holt sich die Scuderia Nove Rosso den letzten Pokalplatz ab vor Curto Racing, den Hausexperten II und Born4 Racing. Die Top-10 beschließen dann die Hausexperten I und die #91 von Euroracing.

PixelX ist damit auch ein riesiger Schritt Richtung Titel gelungen. Mit 35 Punkten Vorsprung auf die Scuderia Nove Rosso geht es in das Finale am 10/11.10 in Wittgenborn.

Wahnsinns Rennen mit unrühmlichen Ende – 18. Bavarian 24h in Wackersdorf

Donnerstag, November 19th, 2015

 

11990396_797761090351650_6703724136534049635_nWas für ein Rennen! Das 18. Bavarian 24h in Wackersdorf war das Ereignis der Langstreckenszene schlecht hin. Niemals zuvor in der Geschichte des Klassikers waren so viele Mannschaften am Start. Was die 50 gestarteten Teams erleben mussten ging an die Grenze der Belastung. Gefühlte 5° in der Nacht und das bei Dauerregen. Insgesamt 204 Runden hinter dem Saftey-Car, das waren weit mehr als 3 Stunden! Dazu passte, dass die Zeitnahmeschleife bei 11233076_798200536974372_204896558981809402_neinsetzendem Regen ihren Dienst quittierte. Schwerstarbeit auch für die Organisatoren. Das bei solchen Bedingungen die Dramen auf der Strecke und in der Boxengasse um ein Vielfaches den „Normalzustand“ überschritten ist nicht weiter verwunderlich. Als kleines Beispiel dafür die unglaubliche Fahrt von „Die90“ aus Rödermark. Bereits in der zweiten Rennstunde legten die Jungs mit ihrem WildKart einen Blitzsauberen Überschlag hin und rissen dabei zwei weitere Mannschaften mit ins Verderben. Zeitstrafe, Blitzreparatur und weiter geht’s. Ergebnis: Platz 11 im Gesamtklassement und Klassensieg im BEBA-Cup.  Unglaublich, zumal das Feld so eng zusammen lag wie 12002278_798200233641069_283962085052002966_nnoch nie. 47 der 50 Teams lagen mit ihrer schnellsten Rennrunde in einer Sekunde!

Erstes Ausrufungszeichen setzte H&R by Pergande mit der Bestzeit im Qualifying. Beim Kampf um die Pole, im Top12-Star Quali hatte dann BPR die Nase vorn und durfte das Feld von der Pole aus in die Einführungsrunden führen.

Ebenfalls ein Rekordwert dann im Verlauf der 24 Stunden. Hier durften sich gleich 10 verschiedene Teams über zumindest 1 Runde an der Gesamtführung erfreuen und diese wechselte gigantische 66 Mal! Sieganwärter gab es also genug, darunter auch die beiden Prominenten Mannschaften von den Bentley Boys und Audi Racer.

Diese, von der Schnitzelalm betreuten Mannschaften, waren besetzt mit äußerst schnelle ADAC GT-Master, Formel3 und Formel4 Piloten.  Die im Vorfeld befürchtete harte Fahrweise der „Promis“ erwies sich als unbegründet, im Gegenteil, sie lieferten einen Super-Job ab. In der Nacht bei schlechter Sicht und Dauerregen gewannen die 11990423_798201410307618_3830286258966221273_nBentley Boys sogar die 6h Wertung und nahmen dem gesamten Feld 1 Runde ab! Zeitstrafen wegen Untergewicht, „Ampel-Vergehen“ an der Waage sowie Missachtung von Haltelinien, warfen die GTC unerfahrenen zwar zurück aber den Spaß hat die Truppe nie verloren. P17 im Gesamtklassement und P4 im BEBA-Cup war der verdiente Lohn.

Die Schlacht um den Gesamtsieg war dramatisch. Nach und nach verabschiedete sich ein Sieganwärter nach dem anderen durch Ausrutscher und  technische Probleme. Bei Halbzeit durften sich dennoch 11 Teams Hoffnung auf den Prestige trächtigen Sieg machen. Auf P11 lag man gerade 4 Minuten hinter der Spitze zurück. Die Top-Runner von ATW Racing, MSC Oberflockenbach, BPR Racing und auch die Cool Runnings 11990380_10153175562238214_8340813199580052254_nhatten da schon mehr Abstand nach vorn. Doch die Nacht war noch längst nicht zu Ende. Honda Spirit führte Rundengleich vor den Zehn Geboten (das ging schon 3h so) Nur 1 Runde zurück die Braunschweiger von PixelX. Shark Endurance und H&R Pergande folgten mit 3 Runden Rückstand. Die Schnitzelalm II, HTP Kart Team, MSC O Junioren, Schnitzelalm I, Messebau Racing und die Motorsportanlage folgten alle mit einer weiteren Runde Rückstand!

Alles offen also. Als der Morgen graute kam die Sonne durch. Die ersten setzten wieder auf Slicks. Auf dem Monitoren Stand der Rückstand von 8 Sekunden zwischen P2 und P1. Diesen hielten gerade Die Zehn Gebote vor Honda Spirit. Die weiteren Verfolger mussten also Federn lassen, während die Top2 weiter ohne Probleme um den Sieg fighteten. Messebau Racing hatte sich auf P3 geschoben vor der Schnitzelalm II, MSC O Junior Team und dem Schnitzelalm Team I. Dahinter, alles offen bis P10. Diesen hielt nun wieder ATW Racing, knapp hinter dem HTP-Kart Team. Noch 7 Stunden zu fahren.

11998850_509109535918789_2048313036356267612_nWährend es in den letzten Stunden von P3 bis P19 drunter und drüber ging, hier war alles möglich, war die Spitze Konstant. Keine Fehler, keine Probleme. Honda Spirit und die Zehn Gebote zeigten ein Wahnsinns Rennen ohne jegliche technische Gebrechen oder taktischen Fehlern. Die letzten 15 Stunden lagen die beiden dicht zusammen und sorgten für etliche Führungswechsel. Die letzte Stunde brach an und damit die letzten Boxenstopps, Fahrerwechsel und Tankstopps. Und erst jetzt deuteten sich Probleme an der Spitze an. Honda Spirit Schlussfahrer Fabian Buss, kämpfte mit einer „waidwunden“ Kupplung und damit mit stumpfen Waffen. Daniel Haas im Kart der Zehn Gebote holte pro Runde 0,3-0,5 Sekunden auf. Schnell war die 8 Sekunden Lücke zugefahren und das Desaster nahm seinen Lauf. „Fabi“ erlag wohl dem naiven Glauben, die nun wesentlich schnelleren Zehn Gebote die letzten 30 Minuten blocken zu können. Und Daniel im Kart der Zehn Gebote? Der hätte in aller Ruhe abwarten können, 30 Runden lang auf seine Chance warten die er fraglos schon in den nächsten 2-5 Runden bekommen hätte. Aber, er lässt sich dummerweise zu einem, sagen wir Mal vorsichtig ausgedrückt, fragwürdigem Überholmanöver mit Kontakt zum Gegner hinreißen. Es kam wie es kommen musste. Die Nerven lagen blank. Zeitstrafe, Protest, Einspruch und Riesen Kuddel-Muddel. Unwürdig für die zwei erfahrensten Teams aus der GTC!

10418486_10153175565958214_4622316527673969836_nAuf der Strecke kreuzten die Zehn Gebote die Ziellinie als Erste, 9 Sekunden vor Honda Spirit. Freuen kann sich keiner. Der Ausgang ist weiterhin offen bis das Schiedsgericht tagt. So etwas gab es in den letzten 18 Jahren und von „Jeli“ organisierten 142 Langstreckenrennen noch nie. Und so etwas, versprach uns Frank Jelinski, wird es unter seiner Leitung auch nie wieder geben.

Platz 3 in diesem denkwürdigen Rennen, ging ohne Wenn und Aber an den Titelverteidiger. Das MSC O Junior Team aus Oberflockenbach kämpfte, rackerte, fror und feierte einen großartigen 3 Platz. Knapp dahinter der dreimalige Bavarian 24h Sieger 11143216_10153175565303214_8696190817168480622_nvon ATW Racing. Ja, ATW Racing, die lagen bei Halbzeit eigentlich schon abgeschlagen auf P12. Starke Leistung der Reichartshausener. 2 Runden dahinter folgt mit PixelX Racing der Sieger aus der Trophy Klasse vor H&R Pergande Racing. Weiter ging es mit beiden Schnitzelalm Teams die im Parallelflug auf den großartigen Gesamträngen 7 und 8 folgten. Die Top Ten beschließen dann das HTP Kart Team und der MSC Oberflockenbach. Nicht nur die Top-Ten Teams werden dieses Rennen jemals vergessen. Es war im Guten wie im Schlechten das Jahrhundert Rennen der GTC.

Lars Raab (ADAC Württemberg), Aren d’Almeida (ADAC Nordbaden), Dominik Nowotny (ADAC Südbayern), Ramon Türk (ADAC Südbayern), Jakob Siebert (ADAC Schleswig Holstein) und das Team des ADAC Südbayern triumphieren beim ADAC Kartslalom Bundesendlauf 2015 in Nohra/Thüringen.

Montag, November 2nd, 2015
  • ADAC Südbayern der große Sieger
  • ADAC Hessen/Thüringen präsentiert sich als guter Ausrichter
  • 253 Teilnehmer aus 17 ADAC Regionalverbänden
  • Ein Wochenende lang schlägt das Herz des Kartslaloms im ADAC Fahrsicherheitszentrum Nohra/Thüringen
  • BEBA Beanie gefragt wie nie zuvor
  • BEBA Slalom Runner ermöglicht gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer
  • Carsten Spengemann moderiert und verirrt sich im Pylonendschungel

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Es ist Samstag der 10. Oktober 2015, 7.00 Uhr in der früh, ganz langsam erhellt sich das nächtliche Dunkel, ein eisiger Wind fegt über das weite flache Land und da liegt es, dass große, dem Anlass entsprechende top hergerichtete Areal des ADAC Fahrsicherheitszentrums Nohra/Thüringen. Für zwei Tage schlägt hier das Herz des Deutschen Kart Slaloms. Bundesendlauf 2015 des ADAC. Das Ziel unendlich vieler Kinder und Jugendlicher in ganz Deutschland. 253 von ihnen haben es geschafft. Sie sind dabei, stehen jetzt schon als große Gewinner fest, bevor sie überhaupt das Gelände betreten haben. Hilmar Mohr (der Beauftragte des ADAC Hessen Thüringen) und Petra Baer (vom Hauptamt) mit ihrem Orga Team und das BEBA Team sind die ersten, die an diesem Morgen die eisige Kälte des Ostwinds zu spüren bekommen. Habt ihr Mützen/Beanies das war die Frage des Morgens. Auch Carsten Spengemann, dem Moderator des Wochenendes, blies der eisige Wind um die Ohren, auch bei ihm war der Griff zum BEBA Beanie die Rettung. Minus 4 Grad, herrlich Blauer Himmel ein eisiger Wind und um 10.00 Uhr war der gesamte BEBA Beanie Vorrat vergriffen. Kurz entschlossen wurde Nachschub vom weit entfernten BEBA Lager geordert. Eine richtige Endscheidung wie sich später herrausstellen sollte. 7.30 Uhr … das Tor des Fahrsicherheitszentrums öffnet sich …. nun geht’s los, denken alle … nein, was ist das??? Eine ganze Kolonne Krankenwagen rückt an … alle für den Bundesendlauf geordert? Nein…die Fahrer mit ihren Fahrzeugen absolvieren ein spezielles Fahrsicherheitstraining. Eine willkommene Abwechselung für all die Eltern, Großeltern und Betreuer im ganzen Stress des Bundesendlaufs. Neugierig schauen alle was sich da rund um die Rennpiste des Bundesendlaufs abspielt. Das Moderatorenduo Carsten Spengemann und Mirco Mohr beziehen dieses Randereigniss immer gekonnt in ihre Moderation mit ein. Pünktlich ist alles gerichtet. Ein super schneller und damit hoch anspruchsvoller Kurs erwartet die Teilnehmer am Jahreshöhepunkt. Die BEBA Schleife und die Eiger Nordwand, so die Moderatoren, waren als Schlüsselstellen schnell ausgemacht. Hochspannung gleich von Anfang an.

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Zu Beginn des ersten Tages die Klasse 3. Eine Klasse in der schon einige Erfahrung mit dem Pylonenwald vorhanden ist, dementsprechend ist auch der Favoritenkreis allen Insidern bekannt … dieser ist nicht klein und umfasst nicht weniger als 25 Fahrer die jederzeit ganz vorn reinfahren können. Ein erstes Highlight dieses Bundesendlaufs stand schon ganz am Anfang bevor. Geschichte wiederholt sich nicht und schon gar nicht in so einem Pylonengewirr, egal ob schneller flüssiger Kurs oder kleiner eckiger Kurs, sollte man meinen.  Aber … eines besseren belehrt uns Maximilian Wolf-Thüring (ADAC Nordbayern). Er hat den 2. Platz quasi abboniert, wie sehr würde er sich einmal über einen Sieg freuen, aber immer hat irgendwie jemand anderes die Nase vor ihm. Selbst Zeitgleichheit mit dem Sieger verhalf ihm im vergangenen Jahr „nur“ zu seinem angestammten 2. Platz. Tränen trotz eines großen Titels, Vize Bundesendlaufsieger wird man ja nicht jeden Tag, man kann es trotzdem irgendwie verstehen. Nun Nohra, ein neuer Anlauf. Nach dem ersten Lauf schon wieder eine ganz traurige Miene in Maximilians Gesicht … „nur“ Platz 5, das hatte er sich ganz anders vorgestellt. Eigendlich eine top Platzierung in Anbetracht des erwähnten Favoritenkreises, für Maximilian allerdings eine riesen Enttäuschung. Ganz vorn nach dem erst Lauf ein weiterer Top Favorit, Dominik Nowotny vom ADAC Südbayern ins Rennen geschickt, dicht gefolgt von seinem Teamgefährten Marco Constanzo und dem Titelverteidiger Magnus Bockstede vom ADAC OWL. Irgendwie scheint das Trainingslager des ADAC Südbayern, im Sportzentrum Inzell, Wirkung zu zeigen. Im weitem Rund des Renngeländes in Nohra breitet sich sehr schnell die Info von so einem Trainingslager aus, dessen Wirkung man hier Eindrucksvoll bewundern kann. Lauf zwei sollte nun nocheinmal alles auf den Kopf stellen was man sich so denken kann. So schön kann Kartslalom sein. Als erster muss Maxi Thüring ran, man kann seine Anspannung förmlich greifen ….er legt alles in diesen Lauf was er zu leisten im Stande ist, unbändig sein Willen doch noch etwas weiter nach vorn zu kommen. Ein Top Lauf gelingt …. aber die vor ihm liegenden Fahrer kommen noch alle. Fahrer um Fahrer, Favorit um Favorit bekommen die gefährliche Eiger Nordwand und die BEBA Schleife zu spüren. Keiner kommt fehlerfrei durch die Klippen dieses Finalkurses. Die Spannung ist zum schneiden, nur noch Dominik Nowotny am Start, der letzte Starter, der nun klar führende. Und Maxi Thüring immer noch im Zwischenklassement in Front, welch ein Lauf ist ihm da gelungen. Auch bei Dominik Nowotny wackeln die Pylonen in der BEBA Schleife und der Eiger Nordwand … gekonnt windet er das Kart um die letzten Pylonen in die Zielgasse. 35,48 Sekunden erschallt es aus dem Lautsprecher von Mirco Mohr …. der schnellste fehlerfreie Lauf, nur die Winzigkeit einer hundertstel Sekunde schneller als Maximilian Wolf Thüring. Tränen, wieder „nur Zweiter“ wieder „nur Vize“.  Geschichte wiederholt sich eben doch. Lebender Beweis ist Maxi Thüring. Aber diesmal ist alles anders als beim letzten Mal, diesen zweiten Platz hat er durch seine beherzte und gekonnte Fahrweise gewonnen ! Glückwunsch an Dominik Nowotny und Maxi Thüring für ein tolles Finale an diesem eisigen Samstag in Nohra. Vervollständigt wurde die Spitzengruppe von Patrick Mack (ADAC Württemberg) auf Platz 3 und Laura Uck (ADAC Schleswig Holstein). Schon früh kristallisiert sich heraus das die BEBA Slalom Runner Reifen auch bei diesen eisigen Temperaturen, polaren Ursprungs, eine glänzende Reifenwahl sind. Kaum Abnutzungserscheinungen, gute Temperaturentwicklung, Gripp auch bei dieser Eiseskälte und gleichbleibende Verhältnisse für alle Teilnehmer.

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Klasse 4….. die Klasse bei der man ohne Frage von der Highlightklasse sprechen kann …. alle die sich hier quallifiziert haben, haben das Zeug dazu am Ende vorn zu stehen. Die Tagesform, das Glück, nur eine Winzigkeit gibt den Ausschlag erster oder 50 zigster zu sein. Jede Menge Favoriten und zwei Top Favoriten, Christian Bachmann (ADAC Nordbayern) und Ramon Türk (ADAC Südbayern). Doch dieser Samstag sollte es in sich haben. Die Schlüsselstellen Eiger Nordwand und BEBA Schleife wurden den Favoriten zum Verhängniss. Auch Christian Bachmann erwischte es bereits im ersten Lauf. Pylone … das Aus … das Ende aller Hoffnungen. Und so rieb man sich verwundert die Augen nach dem ersten Durchgang, Lena Kaiser, die Fahrerin des Gastgebers, des ADAC Hessen Thüringen, lag nach einem beherzten fehlerfreiem Lauf ganz vorn. Eine Riesen Sensation deutete sich an. Plötzlich war die Kälte des Ostwindes wie verflogen bei den Gastgebern. Ja, die ersten Schweißperlen waren gar unten den BEBA Beanies der Organisatoren zu erkennen. Lena Kaiser hatte sie urplötzlich aus der Letargie der Organisation gerissen. Kaum zu beschreiben das plötzliche auf und ab, hin und her … Lena Kaiser liegt vorn … unglaublich, bei dieser Konkurenz. Steven Lang (ADAC Württemberg) und Philipp Both (ADAC Saarland), die beiden, hatten auch nur ganz wenige auf ihrer Rechnung. Sie lagen auf Platz 2 und 3 schon ein kleines Stückchen hinter Lena Kaiser. Und wo sind die hochgehandelten Favoriten ??? Lange muss man auf der Ergebnisliste des ersten Laufs suchen bis der Name Ramon Türk auftaucht. Aber Vorsicht …. auch bei der südbayrischen Qualli hatte Ramon Türk das Kunststück fertig gebracht sich trotz einer Pylone noch für das Finale in Nohra zu qualifizieren. Insidern war die hohe Qualität dieses Fahrers bekannt, sie hatten ihn trotz des riesigen Rückstandes noch nicht abgeschrieben. Lauf 2, Lena Kaiser muss mit der niedrigen Startnummer 10 als erstes ran. Es gelingt unter dem Jubel der mitgereisten Fans und der kompletten Organisation ein weiterer Fehlerfreier Lauf. 35,99 Sekunden, knapp eine Sekunde langsamer als in Lauf eins … ein Sicherheitslauf…. das Ziel keine Pylone…. Geschafft. Vorläufig Platz 1 … Jubel im weiten Rund als Carsten Spengemann das Zwischenresultat bekannt gibt. Da steht aber Ramon Türk mit der Startnummer 12 bereits an der Startlinie. Hochkonzentriert, Tunnelblick, Visier runter, Gas, nur Gas, Bremse was ist das? Die Aufgaben fliegen nur so vorbei. BEBA Schleife, so eng war noch niemand drann an den Pylonen. Ungläubiges Staunen in vielen Gesichtern…. Eiger Nordwand … jetzt Zwischenzeit … kaum zu fassen, sensationell. Ramon Türk scheint zu fliegen… das Bergabstück, er wird schneller und schneller. Der riesige Vorsprung von Lena Kaiser schmilzt Meter um Meter nur so dahin. Anspannung pur bereits bei Fahrer 12 ….34,63 Sekunden,  Fehlerfrei ! Fast anderthalb Sekunden hat Ramon Türk in diesem genialen zweiten Umlauf auf die bis dahin führende Lena Kaiser aufgeholt. Unglaublich aber wahr … das ist der neue Führende muss auch Mirco Mohr, der Co Moderator der Gastgeber, sportlich beeindruckt verkünden. Die Endscheidung schon ganz früh in dieser Klasse. Steven Lang wird schließlich zweiter vor Tim Schmidt (ADAC Württemberg) einem weiteren Favoriten der sich im zweiten Lauf noch nach vorn arbeitete. Philipp Both wurde schließlich Vierter. Und Lena Kaiser ? Am Ende hat es für einen super 5. Rang gereicht … in diesen Klasse Teilnehmerfeld. Ein super Resultat für die junge Dame, die für so viel Wärme an diesem doch so kalten Vormittag gesorgt hat. Und Christian Bachmann ?? Angestachelt von dem Top Lauf des Ramon Türk zeigte er sein ganzes Können im Lauf zwei ! Tagesbestzeit ohne Fehler. Ramon Türks Zeit wurde von ihm nocheinmal pulverisiert. Diese Klasse 4 hat allen Erwartungen und Voraussagen standgehalten. Kartslalomherz was willst Du mehr?

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Klasse 5, die Klasse der Ältesten und Erfahrensten des diesjährigen Bundesendlaufs. Die Klasse der scheidenden Jugendlichen. Auch hier jede Menge Anwärter auf den Titel.  …Zum Abschluß des Tages … großer Jubel nun im hohen Norden, denn Jakob Siebert vom ADAC Schleswig Holstein holt den Titel. Überraschend auf Platz 2 fährt Milan Wiedemann vom ADAC Westfalen und schließlich den letzten Podiumsplatz des Tages kassiert Kristin Trampert vom ADAC Saarland ein. Nocheinmal aber trieb es Schweißperlen auf so manche Stirn. Waren es im ersten Lauf noch die Fans aus Nordbaden die ihrem Titelverteidiger Joschua Paul Schweizer die Daumen hielten und es Eiger Nordwand und BEBA Schleifen waren die alles zur Nichte machten, so waren es im zweiten Umlauf erneut die Gastgeber die mit ihren Nils Reinertz urplötzlich einen Titelanwärter ganz vorn im Zwischenklassment hatten. Aber auch hier waren die Schlüsselstellen des Kurses im zweiten Umlauf das Zünglein an der Waage und entscheiden zwischen Meisterschaft und einem Platz im Mittelfeld. Wieder nichts mit einem Podiumsplatz für die Gastgeber um Coach Hilmar Mohr. Sie werden es verschmerzen können, ein toller erster Tag geht zu Ende. ADAC Hessen Sportleiter Wolfgang Wagner kann Stolz auf sein Team sein. Das sportliche Niveau war eines Bundesendlaufs würdig !

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Nach einer würdigen Siegerehrung am Abend, ging es am frühen Sonntag morgen weiter. Die Kälte hatte Nohra fest im Griff und so waren auch an diesem frühen Sonntagmorgen wieder die BEBA Beanies der Renner. Gut das das BEBA Team noch kräftig Nachschub bekommen hatte. Es waren die gleichen Gesichter morgens um 7.00 Uhr vor Ort, aber als sich das Tor des Fahrsicherheitszentrums öffnete kamen diesmal riesige Feuerwehrautos zum Fahrsicherheitstraining. Eine Kulisse, wie bestellt, auch für Casten Spengemann und Mirco Mohr, die Moderatoren.

Klasse 1 …die jüngsten Piloten am Start. Es entwickelt sich ein Duell zweier klasse Fahrer des ADAC Württemberg, Richard Beck und Lars Raab. Halbwegs mithalten können nur noch Finn Grube (ADAC Mittelrhein) und Louis Schütze (ADAC Nordbaden). Am Ende hat Lars Raab die Nase um enige hundertstel Sekunden vorn vor seinem Mannschaftskolegen Richard Beck, dritter wird schließlich Finn Grube mit einem doch schon beträchlichen Abstand.

Klasse 2  ist jetzt dran, doch vorher will sich Carsten Spengemann selbst ein Bild machen was die Jugendlichen leisten ….Einmal die Strecke abgehen, so ist das üblich. Man muss sich ja den gesetzten Kurs einprägen, Anweisungen der Betreuer verarbeiten, den Tunnel vorbereiten…alles läuft ab wie immer, wie in einem Film den man immer wieder abspult. Carsten Spengemann hat nun schon über 600 Turns in den vergangenen Stunden moderiert …. das muss jetzt klappen sind sich alle einig, aber…. Beim Start sieht alles noch ganz easy aus….. Helm auf, Visier runter, Gas … die Uhr läuft …. eine kurze Tor Kombination rechts links … geschafft, BEBA Schleife … oh …wo muss ich hin… da verhagelt es schon alles, die Orientierung ist gänzlich flöten gegangen im Pylonendschungel.. nächste Aufgabe, vorbei gefahren, nicht gesehen oder sonst was … ausgelassen eben … Eiger Nordwand … oh Gott …. die Pylonen fallen der Reihe nach … Bergabstück… o.k., im Vergleich zu Ramaon Türk ist das aber nur Schneckentempo was wir da sehen …. Zielgasse … das Kart steht, Zeit? Eine Minute und noch was oben drauf plus zusätzliche Fehlerpunkte für Pylonen und ausgelassene Aufgaben. Gott sei Dank es ist geschafft. Jetzt weis ich was die Kinder und Jugendlichen hier leisten …so Carsten Spengemann selbstkritisch.

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Nun noch Klasse 2 .. wieder ein Duell zweier Fahrer aus einem Team… diesmal ist es der ADAC Nordbaden der die beiden Spitzenfahrer in Rennen geschickt hat. Aren d‘ Almeida und Paul Speck. Aber in Klasse 2 ist das Rennen ausgeglichener als in Klasse 1… die Spannung knistert spürbar Fahrer um Fahrer … Lina Uck (ADAC Schleswig Holstein) und Merlin Giesler (ADAC Mittelrhein) machen sich auf den Weg den Favoriten aus Nordbaden kräftig einzuheizen …. am Ende langt es nicht ganz für die beiden. Aren d’Almeida holt den Titel vor Paul Speck. Riesig feiern durfte am Ende auch das Team Südbayern welches den Mannschaftstitel 2015 einfuhr. Auf Wiedersehen 2016 in der Autostadt Wolfsburg, schon jetzt beginnt sich die Spannung aufzubauen …. was erwartet uns im nächsten Jahr ???? Danke für eine tolle, sportlich hochwertige Veranstaltung und auf ein Wiedersehen ADAC Hessen/Thüringen.

 

 

 

 

 

 

Kartslalom News : Autostadt Wolfsburg und Pößneck in Thüringen rücken in den Fokus von Kartslalom Deutschland für 2016

Sonntag, November 1st, 2015
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Austragungsorte der Kartslalom Finals 2016 stehen fest

Kaum sind die beiden tollen Finals in Nohra und Sonthofen in die Geschichtsbücher des Deutschen Kart Slaloms eingegangen, da rücken bereits die Finals 2016 in den Fokus der Dachverbände, Regionalclubs, Ortsclubs, Jugendleiter,- und betreuer, Eltern und Großeltern und natürlich ganz besonders bei den Fahrerinnen,- und fahrern. Auch die beiden Veranstalter in 2016 fiebern schon jetzt auf die Großereignisse hin. Täglich erreichen uns jede Menge Anfragen zu den News für die neue Saison. Nun stehen die Austragungsorte der Finalläufe 2016 fest:

ADAC Bundesendlauf 2016:  Austrichter ist der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Veranstaltungsort ist die Autostadt Wolfsburg, Termin: 07. bis 10. Oktober

Deutsche Kartslalom Meisterschaft: Ausrichter ist der DMSB/DMSJ, der Veranstaltungsort ist Pößneck in Thüringen (beauftragter Ortsclub ist der MSC Pößneck), Termin: 14. bis 16. Oktober

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